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iMac-Produktion lahmt - Aktienkurs fällt

28.02.2002 | 13:23 Uhr |

München/Macwelt - Die große Nachfrage nach dem neuen iMac haben Analysten bislang als gutes Zeichen für Apple interpretiert, die Vorzeichen kehren sich jedoch um, falls der Mac-Hersteller diese Nachfrage nicht ausreichend befriedigen wird können. Wie der Merrill-Lynch-Analyst Steve Fortuna gestern bekannt gab, hätten Utersuchungen seiner Company Produktionsschwierigkeiten in Taiwan aufgedeckt. Im Februar hätten die dortige Manufaktur nur zwischen 5.000 und 10.000 Geräte verlassen, auf nur 5.000 Einheiten ist der Januar-Ausstoß beziffert. Doch hatte Merrill Lynch für das erste Quartal mit 200.000 ausgelieferten iMacs gerechnet, "es müssten im März noch eine Menge Einheiten produziert werden", so Fortuna. Kriege Apple die Produktion nicht auf ein höheres Niveau, drohe der Jobs-Company, ihre Gewinnerwartungen für das laufende Quartal zu verfehlen.
Der Bericht hatte negative Auswirkungen auf die Börse, die Apple-Aktie fiel um etwa sieben Prozent oder 1,65 Dollar auf den Schlusskurs von 22,02 Dollar. Unter Druck stand das Papier auch in Frankfurt, wo es annöhernd sechs Prozent seines Wertes oder 1,62 Euro verlor und mit 25,68 Euro aus dem Handel ging. pm

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