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iMac Retina 5K bekommt Einstiegsmodell

19.05.2015 | 15:26 Uhr |

Zusätzlich zu der Aktualisierung der 15-Zoll Macbook Pros mit Retina Display kündigt Apple auch eine neue Konfiguration des iMac mit 5K Retina Display an, die ab sofort für 2.299 Euro erhältlich ist.

Während der iMac mit 5K Retina Display bisher ab 2.599 Euro erhältlich war, veröffentlicht Apple nun eine neue, "kleinere" Konfiguration, die ab 2.299 Euro kostet. Highlight des iMac bleibt natürlich das Display mit einer Auflösung von 5120 x 2880 Pixeln, das 67 Prozent mehr Pixel als ein 4K-Display bietet. Ausgeliefert wird das neue iMac-Modell mit einem Intel Core i5 Prozessor mit 3,3GHz, der Turbo-Boost-Geschwindigkeiten von bis zu 3,7GHz erreicht.

Die weiteren technischen Daten des neuen Modells enthalten eine AMD Radeon R9 M290 GPU mit 2GB Videospeicher, 8 GB RAM der nachträglich aufgerüstet werden kann, sowie eine 1-TB-Festplatte. In diesem Modell fehlt das Fusion Drive und der Grafikchip ist ebenfalls leicht abgespeckt, dazu die Basis-Taktfrequenz der CPU leicht geringer (3,3 statt 3,5 GHz). Zusätzlich dazu verfügt der iMac über vier USB 3.0 Anschlüsse und zwei Thunderbolt-2-Anschlüsse, die eine Bandbreite von bis zu 20 Gbit/s bieten. Der bisherige iMac 5K bleibt dagegen unverändert im Programm.

Das neue iMac mit 5K Retina Display Modell ist ab sofort im Apple Online Store, den Apple Retail Stores und bei ausgewählten Händlern für 2.299 Euro erhältlich. Das Top-Modell des iMac ist mit einem 3,5 GHz Intel Core i5 Prozessor, einer AMD R9 M290X GPU und einer 1 TB Fusion Drive Festplatte ausgestattet und ebenfalls ab heute ab 2.599 Euro erhältlich. Optional kann der iMac auch mit Intel Core i7 Prozessoren mit bis zu 4,0 GHz und bis zu 1 TB Flash-Speicher konfiguriert werden. 

Zeitgleich bringt Apple auch ein neues Macbook Pro Retina 15 Zoll, das nun auch mit Force-Touch-Trackpad ausgestattet ist, aber nicht mit einem Broadwell-Prozessor.

Lückenschließer

Das hat mich nun doch überrascht: Apple stellt einen zweiten Retina-iMac vor, 300 Euro billiger und ein wenig schlechter ausgestattet als das Top-Modell. Auf den ersten Blick ergibt das Gerät Sinn, es schließt die Lücke zwischen dem Top-iMac ohne Retina-Display und Top-iMac mit Retina-Display. Allerdings wird die Entscheidung „Retina oder nicht?“ meiner Meinung nach jetzt zu leicht gemacht. Für gerade einmal 200 Euro mehr bekommt man das Retina Display. Wer kauft sich denn jetzt noch ernsthaft das 27-Zoll-Modell ohne Retina-Display?

Die eigentliche Lücke klafft doch zwischen den 21,5-Zoll und den 27-Zoll-Modellen. Preislich liegen hier immer noch 400 Euro dazwischen. Diese Lücke könnte perfekt durch einen Retina-iMac mit 21,5-Zoll-Display etwa für 1900 Euro gefüllt werden. Ich denke, viele Anwender warten auf genau so eine Maschine, ich auch! Aber da dürfen wir wohl noch länger warten ... vielleicht nur bis zur WWDC? Chris Möller

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