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iMac: Über 150 000 Vorbestellungen in der ersten Woche

11.08.1998 | 00:00 Uhr |

Offenbar hat der iMac wieder Leben in die Macintosh-Szene gebracht. Wie Apple jetzt meldet, sind seit der Vorstellung des neuen Rechners am 6. Mai dieses Jahres mehr als 460 neue Programme oder Updates für Mac-Software angekündigt worden. Dazu kommen zahlreiche neue Hardwarevorstellungen, beispielsweise für den USB-Port des iMac.

Wie erfolgreich die Kampagne zur Einführung des iMac gewesen ist, zeigt eine weitere Pressemeldung aus Cupertino, die von mehr als 150 000 Vorbestellungen spricht, die Apple seit dem Verkaufsstart am 3. August erhalten haben will. Allerdings muß Apple aufpassen, daß die Euphorie nicht in Enttäuschung umschlägt: Einige Quellen wie die US-Zeitschrift "Computer Retail Week" berichten von drohenden Lieferschwierigkeiten, was ja bei Apple nichts Außergewöhnliches wäre. Ein Gerücht besagt, daß Apple die Produktion von G3-Powerbooks und G3-Power-Macs in seinen drei Werken in Sacramento (Kalifornien), Cork (Irland) und Singapore gestoppt habe und momentan nur iMacs fertige. Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, stimmt dies nicht. Auch wenn einige Produktionsstraßen in den drei Werken auf die Fertigung von iMacs umgestellt worden sind, baut Apple neben dem iMac nach wie vor weitere G3-Modelle. Mac Evolution, gewöhnlich ein sehr seriöser Online-Nachrichtendienst, berichtet, daß das Werk in Cork alle G3-Powerbooks fertigt. Die iMacs für den europäischen Markt würden zunächst in Singapore hergestellt, zu einem späteren Zeitpunkt werde Cork dann die Produktion übernehmen. mbi/ab

Info: Apple, Internet: www.apple.com

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