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Analysten: Mac-Verkäufe rückläufig

19.02.2009 | 11:56 Uhr |

Apple müsse dringend einen renovierten iMac herausbringen, meinen Marktbeobachter. Gerade auf Einsteigerniveau würden Kunden immer mehr auf den Preis achten.

iMac 2007
Vergrößern iMac 2007

Auch die NPD-Group prognostiziert einen Rückgang von Mac-Verkäufen. Laut Zahlen der Marktforscher beträgt das Minus im Januar gegenüber dem Vorjahr sechs Prozent, wohingegen Windows-PCs sich im Januar um 16 Prozent besser als im 2008 verkauft hätten. "Das ist nicht gut", meint Stephen Baker von der NPD Group gegenüber unseren Kollegen von Macworld und schlägt einen Ausweg vor. Apple müsse sich um den iMac kümmern, gerade die Verkäufe von Apples Consumermodell gingen stark zurück. In der Rezession würden Computerkäufer verstärkt auf den Preis achten.

Während Apple im Notebook-Segment mit dem weißen Macbook ein Einsteigerangebot bereit halte, fehle dieses im Desktop-Bereich. Der iMac hatte zuletzt im April 2008 eine Überarbeitung erfahren, der Mac Mini ist gar schon seit anderthalb Jahren in der gleichen Konfiguration erhältlich. "Wir sehen dass Kunden ihre Kaufentscheidung nicht mehr vom Wert beeinflussen lassen, sondern vom Preis. Apple verkauft hingegen Wert," erklärt Baker.

Die NPD Group erkennt in ihren Zahlen jedoch auch Stabilität im hochpreisigen Computermarkt. Rechner, die teurer sind als 1.500 US-Dollar würden genau so gut verkauft wie bisher. In jenem Segment würden die Kunden offenbar nicht so genau auf den Preis schauen und nach Schnäppchen suchen.

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