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Instapaper-Entwickler weist auf Problem in iOS 5 hin

14.10.2011 | 10:21 Uhr |

Marco Ament, Entwickler der Lese-App Instapaper weist auf eine Neuerung in iOS 5 hin, die für die Nutzer bestimmter Apps in gewissen Situationen zum Problem werden könnte

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iOS 5 räumt nämlich Cache-Dateien und temporäre tmp-Dateien auf, sobald das System Platzmangel auf dem iPhone, iPad oder iPod Touch bemerkt. Die genauen Kriterien dafür kenne nur Apple, meint der Entwickler gegenüber MacNN.

Was für das System einen Sicherheitsgewinn bedeuten könnte - "Locationgate" löste im Frühsommer ein von iOS 4 lange nicht gelöschter Cache aus - habe auch Nachteile für Apps wie Instapaper, die aus dem Internet gezogene Inhalte auch im Offline-Modus dem Nutzer anbieten. Dies könnten Texte von Websites sein oder Landkarten.

Zwar lassen sich die gelöschten Daten sofort wieder laden, wenn eine App sie benötigt, doch könne dies für manche Nutzer problematisch sein, da der Download entweder den Datentarif für 3G-Geräte belaste oder ein Wi-Fi-Gerät fern des nächsten Hotspots agiere und in der Situation die App nutzlos werde. Alternativ könne man diese Daten auch in den Documents-Ordner der App speichern, erklärt Ament, doch in diesem Fall würde die App ständig große Datenmengen mit iCloud abgleichen, was den Datenverkehr verstärke und höhere Kosten verursachen könnte.

Apple entferne zudem Apps aus dem App Store, die zu viele Daten in den Documents-Ordner ablegen. Ament fordert daher eine dritte Speichermöglichkiet jenseits von Documents-Ordner und Cahce, einen Ordner, den weder iTunes noch iCloud mit dem Gerät abgleichen und der erst gelöscht wird, wenn der Anwender die zugehörige App von seinem Gerät entfernt. Apple arbeite an einer Lösung, deutet Ament an, er und andere Entwickler haben wohl während der Beta-Phase von iOS 5 Apple auf das Problem aufmerksam gemacht.

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