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iOS 8: So nutzen Sie die neuen Erweiterungen

13.10.2014 | 16:41 Uhr |

iOS 8 erlaubt es Apps, Erweiterungen zu installieren. Diese Apps nutzen bereits Widgets oder eigene Tastaturen. Dazu: So installieren Sie Erweiterungen.

Mit der Ankündigung, mit iOS 8 auch Widgets und Plugins zu erlauben, hat Apple die Entwickler bei der WWDC besonders glücklich gemacht . Bisher war iOS solchen Erweiterungen gegenüber sehr verschlossen. Apple wäre jedoch nicht Apple, wenn sie nicht ganz genau definiert hätten, was diese Extensions dürfen und was nicht. Zunächst gibt es verschiedene Arten von Erweiterungen: Widgets für die "Heute"-Ansicht der Mitteilungszentrale, Foto-Plugins für das iOS-Album, Erweiterungen für das Aktions-Menü und Plugins zum Teilen von Inhalten. Dazu gibt es noch Tastaturen von Drittanbietern. Eine Übersicht der ersten Apps mit praktischen Erweiterungen finden Sie in der folgenden Bildergalerie:

Extensions für Aktionen und zum Teilen tauchen in den iOS-Menüs auf. Über "mehr" (de-)aktivieren wir Erweiterungen.
Vergrößern Extensions für Aktionen und zum Teilen tauchen in den iOS-Menüs auf. Über "mehr" (de-)aktivieren wir Erweiterungen.

So kommen Erweiterungen ins System

Erweiterungen werden im Huckepack mit Apps installiert, der Entwickler muss diese Extensions mit einer App ausliefern. Damit nicht etliche Erweiterungen ungefragt unsere iOS-Menüs überfüllen, müssen wir als Nutzer installierte Extensions zunächst noch aktivieren. Auch sonst ist Apple hier streng: Erweiterungen müssen iOS sagen, welche Medientypen sie unterstützen. So wird eine Texterweiterung dann beispielsweise nur im Aktionsmenü einer Textdatei auftauchen und bei anderen Medientypen nicht.

Viel Sicherheit, beschränkte Plugins

iOS wacht streng über solche Erweiterungen. Deshalb dürfen diese nicht im Hintergrund laufen und sind wie Apps in einer Sandbox gefangen, sodass sie keinen Schaden anrichten können. Die ersten Beispiele von Apple sehen viel versprechend aus. Beispielsweise in Safari können Erweiterungen die komplette Darstellung einer Webseite verändern. Die Technik hinter den Extensions zeigt aber auch, dass die Erweiterungen so streng reglementiert sind. Nur fest definierte Funktionen sind möglich, Erweiterungen scheitern beispielsweise schon daran, mit Ortsangaben umzugehen, denn diese sind nicht Teil der Spezifikation.

Endlich Widgets: Apps dürfen auch Infos und sogar Miniapps in der Mitteilungszentrale anzeigen.
Vergrößern Endlich Widgets: Apps dürfen auch Infos und sogar Miniapps in der Mitteilungszentrale anzeigen.

Fazit

Es ist toll, dass unsere Lieblingsapps und deren Funktionen bald noch schneller zu erreichen sind und an zentralen Systembestandteilen auftauchen können. "Mit anderen teilen", "Bearbeiten" und "Infos in der Mitteilungszentrale anzeigen" werden wegen der Beschränkungen jedoch die Hauptaufgaben der Extensions sein. So wie man schon länger beispielsweise einen Link aus Safari direkt bei Twitter veröffentlichen kann, funkntioniert das dann auch mit anderen Apps.

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