1992522

iOS 8: Optimiert für das iPhone 6

10.09.2014 | 00:22 Uhr |

Apple passt iOS 8 an die neuen iPhones an. Es unterstützt die größeren Bildschirme, verbessert Fotofunktionen, erlaubt digitales Bezahlen und vieles mehr.

Auf der Keynote gab es nicht nur die neuen iPhones zu sehen, sondern auch bisher unbekannte Funktionen von iOS 8 und endlich den offiziellen Termin. Das neue System soll am 17. September zur Verfügung stehen, zwei Tage vor dem Verkaufsstart der neuen iPhones. Zu den neuen Funktionen gehört zum Beispiel endlich ein Homescreen im Querformat, wie ihn das iPad schon lange bietet. Dabei wird das Dock mit den App-Favoriten allerdings passend zu den gestreckten Proportionen der iPhones seitlich platziert.

Im neuen "Zoom View" lässt sich der zusätzliche Platz für eine größere Darstellung verwenden. Außerdem hat Apple die Oberfläche diverser Apps angepasst, um den extra Platz auf dem Bildschirm zu nutzen. So werden in Nachrichten die Kontaktfotos mit angezeigt. Die Wetter-App unterstützt das Landscape-Format und präsentiert mehr Informationen auf einen Blick. Mail zeigt im Querformat links das ausgewählte Postfach und rechts die aktuelle Nachricht, wie man es vom iPad her kennt.

Im Fotobereich ermöglicht iOS 8 auf den neuen iPhones Panorama-Fotos mit maximal 43 Megapixel. Dazu hat Apple die Erkennung von Gesichtern verbessert und verdoppelt die mögliche Bildrate der Zeitlupe auf 240 Bilder pro Sekunde. Für Videos steht nun auch ein H.265-Encoder zur Verfügung. Der neue Bewegungskoprozessor M8 wird nicht nur von der Kamera-App genutzt, sondern auch von Health, um Aktivitätsdaten zu messen und in die neue Gesundheits-App zu übernehmen.

Als weitere wichtige Anpassung an die neuen iPhones wird iOS 8 das neue Bezahlsystem Apple Pay unterstützen. Dafür wird zum Start des Dienstes in den USA im Oktober noch ein iOS-Update erscheinen. Apple Pay soll sicheres und unkompliziertes Bezahlen erlauben. Dabei werden keine Kreditkartendaten oder Bankverbindungen im Klartext ausgetauscht, sondern nur ein individuell generierter Transaktionscode. Dadurch lassen sich keine später noch einmal verwendbaren Daten abgreifen. Die Kartendaten werden nur lokal auf dem iPhone gespeichert, wo sie über Passbook schnell zur Verfügung stehen. Der iPhone-6-Nutzer bestätigt die Aktion per Touch ID. Geht das iPhone verloren, lässt sich dessen Bezahlfunktion über "Mein iPhone suchen" sperren.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1992522