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Von Diego Wyllie - 22.08.2011, 06:28

iOS vs. Android

Wie lange kann Apple den Tablet-Markt noch dominieren?

Auf dem Tablet-Markt gibt es heute einen klaren Sieger: Apple. Doch wenn Google seine Hausaufgaben richtig macht, könnten Android-Tablets das iPad bereits in naher Zukunft überholen.
Nachdem der Börsenwert von Apple Anfang August auf 335 Milliarden US-Dollar angestiegen ist, wurde aus dem einstigen elitären Nischenhersteller der wertvollste börsennotierte Konzern der Welt. Den ersten Platz im Ranking der reichsten Unternehmen musste, zumindest vorübergehend, der US-amerikanische Mineralölkonzern Exxon Mobil abtreten. Am Erzrivalen Microsoft, sowie an anderen Branchenriesen wie HP und Dell ist die Jobs-Company bereits letztes Jahr vorbeigezogen.
Die Hauptrolle in dieser Erfolgsgeschichte spielen die Verkaufsschlager iPhone und iPad, die dem Hersteller immer wieder zu neuen Gewinn- und Umsatzrekorden verhelfen. Mit seinen Kultgeräten ist es Apple in weniger als fünf Jahren gelungen, den Mobile-Markt auf den Kopf zu stellen und damit ein neues Zeitalter in der IT-Geschichte einzuleiten. In der so genannten Post-PC-Ära dreht sich nun alles um Smartphones und Tablets. Die ewige Debatte lautet jetzt nicht mehr "PC. vs. Mac”, sondern "iOS vs. Android”. Denn Google scheint auf diesem explorierenden Markt ebenfalls nicht zu stoppen zu sein. Im letzten Quartal 2010 stand Android zum ersten Mal an der Spitze der Smartphone-Liga. Laut aktuellen Marktstudien führt Googles Plattform in diesem Segment weiterhin mit großem Abstand. Bei den Tablets hat Apple nach wie vor die Nase vorn, verliert allerdings immer mehr Marktanteile an Android. Auch wenn es den einen iPad-Rivalen noch nicht gibt, so ist der globale Marktanteil des iPads von über 90 Prozent auf rund 60 Prozent gesunken.

iOS zeigt den Weg auf

Für den durchschlagenden Erfolg, den Apple seit Einführung des iPhones im Jahr 2007 feiert, ist nicht zuletzt das mobile Betriebssystem verantwortlich, das hinter dem schönen Design der Produktlinien iPhone, iPod Touch und iPad steckt. Basierend auf Mac OS X, einem Unix-Derivat, hat Apple mit iOS eine Lösung geschaffen, die Hardware, Betriebssystem und Apps nahezu perfekt integriert. Mit "Cocoa Touch” stellt Apple zudem ein mächtiges Applikations-Framework für Entwickler zur Verfügung, das es ihnen ermöglicht, das volle Potenzial aus iOS herauszuholen. Native Anwendungen werden dabei unter Verwendung von Objective-C realisiert, einer bis vor wenigen Jahren eher exotischen Sprache, die fast ausschließlich von Mac-Entwicklern eingesetzt wurde.
Auf der anderen Seite setzt Android für seine Programmierschnittstellen auf eine der meistverbreiteten und beliebtesten Programmiersprachen: Java. Das Android-System basiert auf dem Linux Kernel 2.6. Als Laufzeitumgebung dient dabei die "Dalvik Virtual Machine”. Diese führt Programmcode, der für eine Java Virtual Machine (JVM) übersetzt wurde, nach entsprechender Konvertierung in seinem eigenen Bytecode-Format aus. Das heißt, Entwickler können die meisten Hauptfunktionen von Java und die gleichen Tools verwenden, mit denen sie schon vertraut sind. Das Android SDK liefert ihnen alle nötigen Tools und APIs für die Realisierung nativer Apps. Aufgrund der Plattformunabhängigkeit der Java-Plattform können sie dabei sowohl unter Windows als auch unter Linux oder Mac arbeiten. Bei der Entwicklung von iOS-Anwendungen ist indes ein Mac-Rechner zwingend erforderlich. Als Entwicklungsumgebung darf hier ausschließlich Apples eigene Lösung, "Xcode”, verwendet werden.
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