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Wünsche an iOS

01.03.2011 | 16:20 Uhr |

Nicht die Hardware macht das iPad einzigartig, sondern das Gesamtpaket. Der iOS/iTunes/iPad-Kosmos erscheint uns derzeit zwar als die bestmögliche aller Welten, aber gegen einige Erweiterungen und Verbesserungen hätten wir nichts einzuwenden.

iOS 4.3 Abo-Verlängerung
Vergrößern iOS 4.3 Abo-Verlängerung

Unsere Wünsche und die der Kollegen der US-Macworld an die Hardware des neuen iPad dürfte Apple größtenteils erfüllen. Doch wäre das iPad ohne Betriebssystem und Apps auch nichts weiter als ein schickes, aber nutzloses Stück Metall mit Glas. Anfang März ist in den letzten Jahren stets die Zeit gewesen, zu der Apple Neuerungen seines iPhone-Betriebssystems erstmals zeigt, die dann im Sommer mit neuen iPhones auf den Markt kamen. Mit dem iPad kommt jedoch ein neuer Player an den Start. Wahrscheinlich ist daher, dass Apple mit dem iPad 2 auch gleich iOS 4.3 veröffentlicht - und womöglich neue Funktionen von iOS 5 zeigt, das im Sommer dann gleichzeitig für iPad und iPhone kommen könnte. Die Wünsche der Macworld-Redaktion stellen Apple vor kleinere und größere Herausforderungen.

Das iPad als besseres Produktionswerkzeug

Datenaustausch

Das iPad hat seine Stärken vor allen Dingen im Medienkonsum, aber nicht wenige setzen es auch zusätzlich zum Notebook als mobiles Produktionswerkzeug ein - oder verzichten gar ganz auf das Laptop. Diesen Anwendern würde Apple mit einigen teils radikalen Änderungen des iOS weiter helfen. Ganz oben auf der Wunschliste steht etwa ein besserer Datenaustausch, der unter iOS 4 nicht immer intuitiv ist. Zwar will keiner eine Ordnerstruktur, wie man sie vom Mac kennt, doch wäre etwa ein Bereich hilfreich, in dem alle Apps Daten ablegen können. Dazu müsste auch der Datentausch zwischen Apps verbessert werden, wie es etwa Android vorführt. So wären etwa Funktionen denkbar, mit denen man URLs an Apps wie Evernote übertragen könnte, ohne den umständlichen Copy-Paste-Prozess zu nutzen.

Mehr Freiheit bei der Präsentation

Gerade Unternehmenskunden nutzen Keynote auf dem iPad zur Präsentation. Das Tablet kann jedoch nicht seinen Bildschirminhalt auf einen Projektor spiegeln, zumindest nicht offiziell. Apple wird am Mittwoch wieder die ein oder andere App in Aktion live vorführen, technisch ist das also möglich, wie auch Jailbreaker bewiesen haben. Warum Apple die Funktion nicht allen zur Verfügung stellt, fragt man sich aber vielleicht nur bis zur Vorstellung von iOS 5. Ein weiterer Wunsch ist der nach größerer Font-Unterstützung. Zwar lassen sich Keynote-Präsentationen ohne Probleme auf das iPad übertragen, doch fehlt es dann oft an den liebevoll ausgewählten Schriften.

Bessere Kommunikation

Ein offenes Geheimnis sagt, das iPad werde mindestens eine Kamera für Facetime mitbringen. Dann könnte Apple aber auch gleich an der Software schrauben und das iPad-Facetime mit einer Art iChat-Theater ausstatten, um etwa Gesprächspartnern Dokumenten oder Präsentationen zu zeigen. Warum also nicht gleich iChat AV für das iPad?

Den Platz besser ausnützen

Auch wenn Apple erwartungsgemäß die Auflösung des iPad-Bildschirms nicht erhöht, bietet der Screen deutlich mehr Platz als der des iPhone. Safari auf dem iPad könnte also ohne Weiteres Tabs bekommen, um schneller als bisher zwischen offenen Browserfenstern wechseln zu können. Besser zeichnen auf dem iPad ließe sich schließlich, wenn die Software auf unterschiedlich starken Druck reagierte.

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