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iPad 2 soll mehr Wert auf 3G legen

07.02.2011 | 07:11 Uhr |

Von den ersten fünf Millionen iPads der zweiten Generation sollen 62 Prozent mit 3G ausgerüstet sein. Der Aufpreis für die 3G-Chipsätze ist aber auch weiterhin so hoch, dass viele Kunden auch in Zukunft ein Gerät mit ausschließlich Wi-Fi verlangen werden

Das erwartete iPad-Modell der zweiten Generation wird bevorzugt mit Anbindung an das 3G-Mobilfunknetz produziert werden, berichtet Electronista und beruft sich dabei auf Auswertungen der Liefer- Nachfrage nach bestimmten Komponenten. Laut dem Sicherheits-Analysten Ming-Chi Kuo bei Concord sollen von den fünf Millionen im ersten Produktionsdurchlauf gefertigten Geräten 62 Prozent über 3G verfügen.

46 Prozent der bisherigen Gesamtproduktion entfallen laut der Quelle von :Electronista auf das K94-Modell auf HSPA -Basis ( High Speed Packet Access , eine Erweiterung von UTMS mit höheren Datenraten), 16 Prozent auf das K95-Modell auf EVDO -Basis ( Evolution Data Optimized , ein in den USA weit verbreiteter Datenübertragungs-Standard) für CDMA-Netzbetreiber wie Verizon, und lediglich die restlichen 2,3 Millionen Geräte verfügen ausschließlich über Wi-Fi .

Die Produktions-Statistik zeigt, dass viele Kunden die Einsatz- Flexibilität des iPads schätzen, insbesondere die Option, auch ohne Vertragsbindung monatsweise einen Netzwerkbetreiber auswählen zu können. In der Tat sollen einige Provider diese Freiheit zu ihren Gunsten ausnutzen und kostenlose 3G-iPads anbieten, solange der Kunden Langzeit-Verträge mit ihnen unterzeichnet.

Auch wenn die Wi-Fi iPad -Modelle weniger gefragt sind, werden sie nie ganz aus dem Angebot verschwinden. Die Preise für die Chipsätze für 3G sinken zwar weiterhin, aber der Preisvorteil für ein iPad mit ausschließlich Wi-Fi wird auch weiterhin signifikant sein.

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