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Apple bereitet iPad 3 ab Oktober vor, Launch Anfang 2012

22.08.2011 | 06:38 Uhr |

Mit einer besseren Bildschirm-Auflösung als die des 17-Zoll Macbook werden alle Anwender mit detaillierten Bildern das nächste iPad-Modell lieben. Die Vorab-Produktion des A6 ist bereits angelaufen und ab Oktober soll auch die Fertigung der ersten neuen iPads beginnen.

Apple hat mit seinen asiatischen Zulieferern schon eine Vorab-Produktion für das kommende iPad 3 ausgehandelt, berichtet Appleinsider . Mit einem baldigen Produktionsbeginn wird Apple die Auslieferung des nächsten iPad -Modells auf Anfang nächsten Jahres vorverlegen können und mit diesem Zeitdruck wird es für jegliche Mitwettbewerber im Tablet-Marktsektor noch schwerer, mit Apple mitzuhalten.

Appleinsider zitiert einen Bericht des Wall Street Journal, wonach Apple sich gegenwärtig mit neuen Chips und hochauflösenden 9,7-Zoll Bildschirmen mit 2048 x 1536 Bildpunkten eindeckt, um in Oktober die Fertigung zu starten. Digitimes hingegen berichtet von Stornierung von Display-Komponenten . Ming-Chi Kuo, ein chinesischer Sicherheits-Analysten, hat gegenüber Appleinsider hingegen im letzten Monat diesen möglichen Produktionsbeginn bestätigt. Er erwähnte auch bereits im Februar den Einsatz von "FFS"-basierten Touchscreens: Dank " Fringe-Field-Switching "-Technologie bietet ein solches Display einen verbesserten Blickwinkeln bei farbgetreuer Wiedergabe auch bei direkter Sonnenlicht-Einstrahlung. Ursprünglich soll Apple ein Retina-Display für das iPad 2 in Erwägung gezogen, aber wegen der hohen Fehlerrate beim Fertigungsprozess wieder verworfen haben. Kuo berichtete, dass damals niemand die von Apple geforderte Menge zu den von Apple vorgeschlagenen Preisen Herstellen konnte.

Mit einer Bildschirmauflösung von 2048 x 1536 Bildpunkten würde ein iPad 3 die Darstellung von einem 17-Zoll-Macbook übertreffen. Bei der Größe des iPads mit unverändert 9,7-Zoll ist die Pixeldichte nicht so hoch wie beim iPhone 4 Retina-Display , aber hoch genug, dass nicht mehr einzelne Bildpunkte sichtbar sind, sondern alle Grafiken für den Anwender gestochen scharf dargestellt werden.

Apple hat die Benutzer-Oberfläche des iPad unabhängig von der Bildschirmauflösung entwickelt. Eine Verdoppelung der Pixeldichte bringt damit nicht die für andere Plattformen üblichen Probleme, wie unzureichende Leistung der Grafikkarte, um eine höhere Auflösung anzuzeigen. Das scharfe Rendern von Text und Grafik ist bereits in iOS eingebaut und kann für alle Programme eingesetzt werden. Dank dieser Hardware-Unabhängigkeit kann Apple es sich auch erlauben, ein neues iPad-Modell neben einem verbilligten iPad 2 in den Handel zu bringen, ohne Extra-Arbeit zum Anpassen für die Programmierer.

Noch vor einer Vorab-Produktion des iPad 3 im Oktober soll Apple bereits Anfang August mit der Fertigung des selbstentwickelten A6-Prozessores begonnen haben, der für den Einsatz im iPad 3 und schließlich iPhone 6 erwartet wird. Laut einem Bericht von Appleinsider wird die Produktion dieses Chips wie der A5 von dem taiwanesischen Hersteller Taiwan Semiconductor Manufactoring (TSMC) übernommen werden. Der ARM-basierte A6-Prozessor-Chip soll im 28-Nanometer-Prozess gefertigt werden und 3D-Stacking-Technlogie einsetzen. Laut Apple offiziellen Zeitplan soll der A6 im ersten Quartal 2012 marktreif sein. Einer Einführung es iPad 3 knapp ein Jahr dach der Vorstellung des iPad 2 sollte somit nichts im Wege stehen.

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