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Von Christiane Stagge - 30.01.2013, 13:22

Rückblick

Drei Jahre iPad: Die Höhepunkte

Am 27. Januar 2010 stellte Steve Jobs das erste iPad vor. Das Apple-Tablet krempelte die IT- und Verlagsbranche um. Wir blicken zurück auf drei Jahre iPad
Drei Jahre, nachdem bereits der iPod und das iPhone die Welt der Musikplayer und die Handybranche kräftig aufgemischt hatten, holte Apple  zum dritten Schlag aus: Am 27. Januar 2010 stellte Steve Jobs ein neues „revolutionäres“ Produkt vor – das iPad. Im Grunde handelte es sich dabei um einen überdimensionierten iPod Touch, der die Lücke zwischen iPhone und Macbook schließen sollte. Das Tablet hatte ein 9,7 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixel. Bedient wird es weder durch eine externe Tastatur noch durch einen Stylus, sondern wie beim iPhone ausschließlich durch Multitouch-Gesten über das berührungsempfindliche Display. Wie beim iPhone passt sich dank des Beschleunigungssensors die Darstellung an das jeweilige Format an, in dem das iPad gehalten wird – egal ob Hoch- oder Querformat. Im Gegensatz zu den Netbooks brauchte das iPad nicht lange zum Hochfahren und war sofort startklar. Mit seinen 680 Gramm (WiFi-Variante) war es außerdem leichter als ein Netbook.
 
Doch die erwarten Begeisterungsstürme blieben zunächst aus: An den Tagen nach der Keynote war die herrschende Meinung auf Technikblogs wie Techcrunch, dass sich das iPad wohl nicht durchsetzen würde: Zu groß, zu teuer, keine Kamera, nicht Multitasking-fähig. Außerdem fehlten Anschlüsse wie USB und Kartenslot. Auch im Hause IDG konnten sich einige Kollegen das iPad höchstens für den Hausgebrauch als mobile Surfstation für die Couch, auf keinen Fall aber im Arbeitsalltag vorstellen: „Apples iPad ist kein Gerät, welches ein Netbook, Notebook oder den Desktop-PC überflüssig macht. Auch ein „künstliches“ Herbeireden, wie prima sich ein iPad im Business-Einsatz macht, ist zu 95 Prozent Unsinn.“ Die Kollegen rätselten stattdessen, wie man das Tablet wohl am besten halten könne, siehe Artikel „iPad-Stellungen –So macht es Spaß“.
 

Drei Jahre iPad

Das sind die wichtigsten Neuerungen

iPad 1: 27. Januar 2010
  • A4-Prozessor (Single Core)
  • Arbeitsspeicher: 256 MB
  • Auflösung: 1024 x 768 Pixel
  • Höhe: 13,4 Millimeter
iPad 2: 2. März 2011
  • A5-Prozessor (Dual-Core)
  • Arbeitsspeicher: 512 MB
  • Auflösung: 1024 x 768 Pixel
  • Höhe: 8,8 Millimeter
  • Kamera auf Vor- und Rückseite
 
iPad 3: 7. März 2012
  • A5X-Prozessor (Dual-Core, Quad-Core Grafikeinheit)
  • Arbeitsspeicher: 1 GB
  • Auflösung: 2048 x 1536 Pixel
  • Höhe: 9,4 Millimeter
  • Siri
  • LTE (nicht für Deutschland)
iPad 4: 23. Oktober 2012
  • Apple A6X (Dual-Core, Quad-Core Grafikeinheit)
  • Arbeitsspeicher: 1 GB
  • Auflösung: 2048 x 1536 Pixel
  • Höhe; 9,4 Millimeter
  • Lightning-Anschluss
  • LTE auch in Deutschland
  • Facetime-HD-Kamera
iPad Mini: 23. Oktober 2012
  • 7,9-Zoll-Display
  • Auflösung: 1024 x 768 Pixel
  • A5-Prozessor (Dual-Core)
  • Höhe: 7,2 Millimeter
  • LTE
  • Video 1080p / 720 p
iPad "Maxi": 5. Februar 2013
  • iPad 4 mit 128 GB Speicher

Zeitungen als App
 

Die Kollegen, die schon damals erkannt haben, welche Möglichkeiten das iPad bietet, sollten recht behalten: Heute ist das iPad auch in unserem Hause kaum mehr aus dem Arbeitsalltag wegzudenken und jeder trägt es ohne viel nachzudenken mit sich herum. Doch nicht nur bei Meetings und Präsentationen hat das iPad seinen festen Platz. Auch im Bus und U-Bahn gehören Menschen, die am iPad Zeitung oder Bücher lesen zum Alltag. Das iPad hat die Verlagsbranche umgekrempelt und die klassischen Print-Medien noch weiter in die Ecke gedrängt. Der Verleger Rupert Murdoch brachte 2011 mit „The Daily“ die erste Tageszeitung heraus, die für das iPad optimiert war. Ende 2012 wurde sie allerdings wegen mangelnder Nachfrage wieder eingestellt. Nichtsdestotrotz ist der Trend für digitale Zeitungen ungebrochen. Immer mehr Zeitungen und Zeitschriften erscheinen neben der Printausgabe auch als App  – wie auch die Macwelt, die es auf dem iPad als Macwelt HD gibt.
Das iPad der ersten Generation ist mittlerweile nicht mehr im Handel. Da iOS 6 auf diesem Gerät nicht mehr läuft, waren seine Funktionen ohnehin sehr eingeschränkt, zumal es auch keine Kamera hatte. In diesem Artikel erfahren Sie , wie Sie iOS6-Funktionen auf dem Ur-iPad nachrüsten können.
 
Auch bevor das iPad auf den Markt kam, gab es schon einige Tablet-PCs. Diese konnten sich jedoch nicht durchsetzen. Das iPad mit seiner Bedienung über Multitouch-Gesten hat das Tablet salonfähig gemacht. Inzwischen bringen auch andere Hersteller wie Samsung, Amazon und Google eigene Tablets heraus. Obwohl das iPad vergleichsweise teuer ist, ist der Erfolg ungebrochen. Insgesamt 120 Millionen iPads wurden in den drei Jahren verkauft.


 
Ausblick
 

Im Oktober 2012 schloss Apple schließlich mit dem iPad Mini die Lücke zu den kleineren Tablets mit 8 Zoll-Bildschirm. Auch künftig wird sich das iPad noch weiter entwickeln. Dem Wunsch nach mehr Speicher hat Apple jetzt stattgegeben. Ab 5. Februar 2013 wird ein iPad-Modell mit 128 GB Speicher im Handel erhältlich sein. Möglicherweise wird Apple auch die Auflösung des iPad Minis an das Retina-Display anpassen. Bei einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixel bräuchten Entwickler ihre Apps nicht neu anpassen. Falls Apple in der nächsten iPad-Generation Gorilla-Glass und IFGZ-Displays einsetzt, könnten die Geräte dünner ausfallen. Als wahrscheinlich gilt, dass Apple an der ARM-Prozessor-Struktur festhalten wird. So könnte die neue iPad-generation mit 64-Bit-Cortex-Prozessoren ausgestatte sein.
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