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RIM startet Rückruf-Aktion für PlayBooks

17.05.2011 | 06:35 Uhr |

Der Launch der BlackBerry-PlayBook-Tablets steht unter keinem guten Stern. Nach mittelmäßigen Pressestimmen, muss Hersteller Research in Motion (RIM) nun eine Rückruf-Aktion für über 1.000 PlayBooks starten

Bei der Produktion seiner neuen PlayBook-Tablets ist dem BlackBerry -Hersteller RIM wohl ein gravierender Fehler unterlaufen, denn nun muss das Unternehmen eine Rückruf-Aktion für über 1.000 Geräte durchführen. Wie das Wall Street Journal berichtet, wurden beschädigte Geräte an die Händler-Kette Staples ausgeliefert. Die Tablets weisen Software-Probleme auf und sind nicht in der Lage, das Setup auszuführen. Unklar ist bislang allerdings noch, ob die beschädigte Hardware nur US-amerikanische oder kanadische Kunden betrifft. Laut RIM sei nur die 16-GigaByte-Version des Tablets beschädigt, welche sich größtenteils noch bei Zulieferern befinde, so dass noch nicht die komplette Anzahl an Endkunden weiterverkauft wurde.

iPad-2-Konkurrent: Blackberry PlayBook

Bei RIMs PlayBook handelt es sich um ein 7-Zoll-Tablet mit 1-GHz-Dual-Core-Prozessor, 1 GB RAM sowie zwei Kameras. In den USA ist das Gerät für 499 US-Dollar erhältlich und tritt zu Apples iPad und Android-Tablets in Konkurrenz. RIM erntete mit der Hardware jedoch nur recht durchschnittliche Wertungen von der Fachpresse. Kritisiert wurden vor allem die halbgaren Software-Applikationen und der fehlende E-Mail-Support. Obwohl offizielle Verkaufszahlen noch ausstehen, blieb die Nachfrage Branchenkennern zufolge, hinter den Erwartungen von RIM zurück. Die Rückruf-Aktion dürfte dem Image des Tablets nicht gerade förderlich sein.

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