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iPad Mini droht Lieferengpass, Cellular-Model erst Ende November

25.10.2012 | 06:44 Uhr |

Wie der Analyst Richard Shim von NPD Dispaly Research Anleger warnt, könnte die Nachfrage nach dem kleinen Tablet von Apple das verfügbare Angebot zunächst übersteigen und eine Lieferengpass drohen. Zudem verschiebt Apple die Auslieferung des Cellular-Models auf Ende November.

Wie üblich seien die Vorräte knapp, besonders für das Einstiegsmodell für 329 US-Dollar, dessen Preis ein große Publikum ansprechen werde. Insbesondere kämen Display-Hersteller mit der Lieferung von Panels für das iPad Mini nicht nach, meint Shin. Apple werde daher neben LG Display weitere Zulieferer benötigen. LG Display habe im September 300.000 Panels an Foxconn zur Fertigung des iPad Mini geliefert, im Oktober werden es eine Million, im November 2,5 Millionen und im Dezember schließlich drei Millionen. Der andere von Apple beauftragte Fertiger Pegatron soll die Panels von AUO erhalten, das bis dato nur 100.000 Einheiten habe liefern können. AUO hat laut Shin noch mit Produktionsproblemen zu kämpfen, was den Ausstoß limitiere. Im Dezember soll die Produktion aber auf eine Million Panels gesteigert werden. Das werde aber immer noch nicht genügen, um die Nachfrage zu befriedigen. Samsung falle als Lieferant für Apple aufgrund der Patentstreitigkeiten immer mehr aus, meint Shin.

Zudem gibt Apple offiziell an, dass das Wi-Fi und Cellular Modell erst ab Ende November lieferbar sind.

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