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Neue Hinweise auf iPad Pro in iOS 9

15.06.2015 | 17:22 Uhr |

Die neue Bildschirmtastatur in iOS 9 soll auch für größere Bildschirme als die es aktuellen iPads angepasst sein.

Update 15. Juni 2015: Pro-Softwaretastatur in iOS 9

Ein App-Entwickler entdeckt neue Hinweise auf eine bevorstehende Ankündigung des iPad Pro in dem Code von iOS 9. Die Tastatur des OS wurde von Apple bereits für Displays optimiert, die noch größer als 9,7-Zoll ausfallen. Nachdem Apple im Rahmen der WWDC und A nkündigung von iOS 9 bereits eine neue Split View Multitasking-Funktion ankündigte, die sich vor allem für große Displays eignet, tauchen nun noch konkretere Hinweise auf das iPad Pro in dem neuen Betriebssystem auf.

Während sich die Tastatur auf dem iPad Air mit iOS 9 kaum verändert und nur kleine neue Tasten für das Kopieren, Einfügen und Ausschneiden von Text beinhaltet, fiel einem Entwickler auf, dass sich die iOS 9 Tastatur bei Diagonalen von über 9,7-Zoll stark verändert. Zusätzlich zu einer Reihe mit Sonderzeichen, die optional auch Zahlen anzeigen kann, verfügt die neue Tastatur auch über neue "Tab" und "Caps Lock" Tasten.

Auf Twitter hat Entwickler Steve Troughton Smith das neue Tastaturlayout verraten.
Vergrößern Auf Twitter hat Entwickler Steve Troughton Smith das neue Tastaturlayout verraten.

Der Grund für die Veränderung der Tastatur scheint eindeutig die geplante Vorstellung eines iPad Pro (oder Plus), das unter anderem eine Displaydiagonale von 12-Zoll bieten soll. Durch die für das größere Display optimierte Tastatur und die neuen Multitasking-Funktionen in iOS 9 könnte sich das Tablet für viele Nutzer eine Laptop-Alternative darstellen und somit tatsächlich die von Apple bereits vor einigen Jahren angekündigt "Post-PC-Era" einläuten.

Ob Apple das iPad Pro schon in diesem Herbst offiziell vorstellen wird oder ob dies erst im nächsten Jahr der Fall sein wird, ist weiterhin allerdings nicht bekannt.

Info: 9to5mac

Update 5. März 2015: Mit USB 3.0 und Maus

Ursprünglich für das Frühjahr avisiert, kommt das iPad Pro mit 12-Zoll-Bildschirm erst später  wenn überhaupt. Laut des Wirtschaftsnachrichtendienstes Bloomberg führen Probleme mit der Verfügbarkeit von geeigneten Panels zu einer Verschiebung auf September. Zum Event "Spring forward" wird es also keine Neuigkeiten rund um das iPad geben.

Die Pro-Variante, die sich vor allem als Notebook-Ersatz an Businesskunden richten soll, bricht laut Wall Street Journal mit einem lange verfolgten Konzept. Ein USB-3.0-Anschluss soll erstmals den Anschluss von Peripherie erlauben , zudem lasse sich auch eine Maus über den Port anschließen und das iPad damit bedienen. Die genauen Spezifikationen seien aber noch nicht festgelegt, womöglich lässt Apple die USB-Idee auch wieder fallen. Zugriff auf extern gespeicherte Dateien haben iPad und iPhone nach wie vor nur drahtlos, entweder auf einen Cloud-Speicher oder WLAN-fähige Festplatten .

19. Januar: Gerüchte um Eingabestift

Die Gerüchte um das iPad Pro werden immer konkreter und abenteuerlicher. Der KGI-Analyst Ming-Chi Kuo ist überzeugt, Apple werde zum 12,9-Zoll-Tablet auch einen Eingabestift mitliefern. Apple würde damit erneut eine frühere grundlegende Entscheidung revidieren. Bei der Premiere des iPhone im Jahr 2007 hatte Steve Jobs den Verzicht auf einen damals weit verbreiteten Eingabestift damit begründet, jeder Nutzer hätte zehn perfekte Eingabehilfen an seinen Händen: "Who needs a stylus?" Jobs hatte jedoch auch vor seinem Tod noch behauptet, Tablets im 7-Zoll-Format seien Todgeburten und das iPad mit seinen 9,7 Zoll habe die perfekte Größe - schon das iPad Mini strafte in posthum Lügen.

Über das iPad Pro machen schon seit letztem Herbst jede Menge Gerüchte die Runde , zuletzt hatten die sich immer mehr darauf verdichtet, dass es im Frühjahr tatsächlich so weit sein könnte. Apple würde sich jedoch selbst Konkurrenz machen, gerade das Macbook Air könnte unter einem größeren iPad leiden. Doch für das Macbook Air hat Apple angeblich auch ein neues Konzept .

Ming-Chi Kuo hat in der Vergangenheit öfter mit seinen Prognosen ins Schwarze getroffen, der Analyst scheint vor allem bei Apples Zulieferern beste Kontakte zu haben. So war er etwa im Vorfeld gut über das iPad Mini informiert, insbesondere über Details wie den Lightning-Anschluss. Erst Ende Dezember hatte das US-Marken- und Patenamt Apple ein Patent über einen Eingabestift gewährt, Dritthersteller bieten seit geraumer Zeit entsprechendes Zubehör an .

In einigen Anwendungsfällen würde ein Stylus bessere Eingaben ermöglichen als ein Fingertipp oder eine Tastatur, begründet Kuo laut Apple Insider seine Prognose. Apple werde den Stift jedoch nicht als Standardzubehör liefern, sondern optional gegen Aufpreis. Der Stift werde zunächst auch relativ unkompliziert gebaut sein und erst zu einem späteren Zeitpunkt der Entwicklung mehr Features wie ein Gyroskop oder 3D-Handschriftenerkennung bieten. Mit Handschriftenerkennung auf mobilen Geräten hat Apple jedoch negative Erfahrung, das Aus für den Newton ("Egg Freckles") ist aber auch schon fast 20 Jahre her. Dass selbst das mit den Fingern bestens bedienbare iPad für gewisse Arbeiten Zubehör in Form digitaler Stifte und Lineale vertragen kann, hat auch der Hersteller Adobe erkannt und mit Ink & Slide eine Lösung auf den Markt gebracht. Samsung liefert mit dem Galaxy Note seit jeher einen Eingabestift mit aus.

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