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Die Schwächen des iPad

07.04.2010 | 11:35 Uhr |

Um das iPad gibt es einen Hype wie es ihn seit dem iPhone nicht mehr gab. Dennoch können wir sagen: Es gibt Dinge, die am iPad einfach stören. Hier sind die Schwächen.

Trotz der riesigen Begeisterung rund um das neue iPad muss man Apple auch Schwächen vorwerfen. Nicht alles am iPad ist vollkommen gelungen, auch wenn dies in der allgemeinen Euphorie untergeht. Hier sind unsere Kritikpunkte:

Das Gewicht

Mit knapp 800 Gramm ist das iPad im Vergleich zu den meisten Laptops scheinbar ein Leichtgewicht. Durch die besondere Handhabung wirkt das iPad nach einiger Zeit in der Hand dennoch nicht besonders leicht, im Gegenteil. Dadurch, dass man das iPad meist nicht auf den Schoß legt oder auf einem Tisch abstellt, hat man es fast ständig in der Hand. Weil man es am Rand anfasst, verstärkt sich der Gewichtseindruck durch die Hebelwirkung noch. Dies kann nach einiger Zeit zu einem müden Handgelenk führen.

iPhone-Apps

Die grafische Darstellung vergrößerter iPhone-Apps (wie hier zu sehen) dürfte nur wenige Nutzer zufrieden stellen. Info-Apps wie Nachrichten-Apps sind noch deutlich unpraktischer.
Vergrößern Die grafische Darstellung vergrößerter iPhone-Apps (wie hier zu sehen) dürfte nur wenige Nutzer zufrieden stellen. Info-Apps wie Nachrichten-Apps sind noch deutlich unpraktischer.

Apple verspricht, dass man fast alle iPhone-Apps auch mit dem iPad nutzen kann. Ja, das kann man – möchte man aber nicht, wenn man es einmal ausprobiert hat. Denn das iPad zeigt iPhone-Apps entweder in Originalgröße oder gezoomt an. Dadurch hat man die Wahl: Entweder wird nur ein kleiner Teil des großen Bildschirms genutzt oder die Grafikdarstellung wird fast unerträglich grob. Schrift, Bedienelemente und Inhalte werden überproportional groß und äußerst grobkörnig, der Vorteil des größeren Bildschirms ist dahin. Weder Spiele noch Nachrichtenapps machen auf diese Weise Spaß.

Der zweite Haken: Fast alle Apps, die jetzt bereits für das iPad im App Store zu finden sind, sind spezielle Versionen. Die Entwickler wollen, dass man ihre Anwendung für das iPad erneut kauft. So muss man ein Spiel, das man für das iPhone bereits gekauft hat, noch einmal als "XL" oder "HD"-Variante für das iPad kaufen. Diese Versionen sind zudem meist teurer als die iPhone-Versionen. Sehr ärgerlich für Nutzer, die bereits Hunderte Euro im App Store ausgegeben haben und jetzt für das iPad fast alles noch einmal bezahlen sollen.

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