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iPad Wi-Fi + 3G funktioniert mit jeder SIM-Karte

05.05.2010 | 16:13 Uhr |

Das iPad mit UMTS hat keine SIM-Sperre. Dies zeigt unser erster Test. Deshalb kann man es mit jeder Handykarte nutzen. Auch herkömmliche SIM-Karten kann man mit ein wenig Geschick passend für das iPad umbasteln.

iPad 3G mit O2
Vergrößern iPad 3G mit O2

Nutzer können das iPad 3G mit jeder UMTS-tauglichen SIM-Karte nutzen. Dies haben wir beim ersten Test des neuen iPad-Modells festgestellt. Eine herkömmliche SIM-Karte funktioniert ohne Probleme (siehe Bilder). Eine Sperre wie einen SIM-Lock, der das iPad an eine spezielle Karte bindet, oder einen Net-Lock, der nur einen Anbieter zulässt, gibt es nicht.

Das iPad 3G im Web mit UMTS. Oben links sieht man den Netzanbieter.
Vergrößern Das iPad 3G im Web mit UMTS. Oben links sieht man den Netzanbieter.

Problematisch ist derzeit lediglich die Bauform der SIM-Karten. Herkömmliche "Mini-SIM"-Karten sind für das iPad zu groß. Stattdessen muss man die kleineren Micro-SIM-Karten verwenden. Technisch ist der Chip der Karten allerdings gleich, nur die Größe des Plastikträgers unterscheidet sich. Mit ein wenig Geschick kann man aus einer Mini-SIM eine Micro-SIM machen. Dazu muss man das Plastik um den Chip herum passend zuschneiden.

Wir benutzten dazu eine Vorlage, die beim Zuschnitt hilft. Da der SIM-Chip bei dieser Aktion beschädigt werden kann, sollte man das Schneiden der SIM-Karte beispielsweise an einer alten Prepaidkarte üben.

Die UMTS-Einstellungen des iPad 3G.
Vergrößern Die UMTS-Einstellungen des iPad 3G.

Da das iPad ohne Netzsperre geliefert wird, können Nutzer den Anbieter frei auswählen. In den USA hat Apple AT&T als Basisanbieter und liefert das iPad Wi-FI + 3G mit einem Mobilfunktarif, den man jederzeit kündigen kann. In Deutschland noch nicht bekannt, wer der Mobilfunkpartner sein wird oder ob es einen geben wird.

Den ausführlichen Test des iPad Wi-Fi + 3G lesen Sie in den nächsten Tagen hier auf Macwelt.de.

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