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iPads verkaufen sich in Asien zu Premium-Preisen

23.04.2010 | 07:32 Uhr |

Der internationale Marktstart für das iPad ist Ende Mai, doch schon jetzt macht das Apple-Tablet auf dem Graumarkt Furore. Wie der IDG News Service berichtet, verdienen sich Händler in Taiwans Hauptstadt Taipeh eine goldene Nase.

Apples iPad-Apps: Aufmacher
Vergrößern Apples iPad-Apps: Aufmacher

Die in den USA für 499, 599 und 699 US-Dollar erhältlichen Modelle mit 16 GB, 32 GB und 64 GB Speicher kosten bei taiwanesischen Händlern ungefähr 800, 925 und 1020 US-Dollar. Apple hat mit dem Handel nichts zu tun, die Geräte wurden in den USA gekauft und zum Wiederverkauf außer Landes gebracht. Schon beim Start des iPhone waren zahlreiche in den USA verkauften Geräte niemals in den Netzen von AT&T aufgetaucht, sondern vorwiegend nach Asien exportiert worden.

Wie viele iPads außerhalb der USA in Umlauf sind, lässt sich nur schätzen. Zehntausende von Geräten werden es wohl sein, der In-Stat-Analyst Allen Nogee rechnet gar mit einer deutlich höheren Zahl. Im Falle des iPhone "verschwanden" rund die Hälfte der in den ersten Wochen verkauften Geräte außer Landes.

Um ihre Investitionen müssen sich Taipehs Graumarkt-Händler keine Sorgen machen, führt der IDG News Service aus. Rund 300 Geräte hätte er gekauft, zitieren die Kollegen einen der Händler. Täglich würde er 10 Stück verkaufen, mit anderen Händlern müsse er wegen der kontinuierlichen Nachfrage nicht in einen Preiskampf eintreten.

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