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AT&T: Unternehmenskunden verlangen nach dem iPad

26.07.2010 | 07:07 Uhr |

Im Gegensatz zum zögernden Start des iPhones setzt sich das iPad sofort für den Firmeneinsatz durch. Die Hälfte aller Forbes-100-Unternehmen hat bereits innerhalb der ersten drei Monate nach Verkaufsstart das iPad im Unternehmen eingesetzt.

AT&T hat am letzten Donnerstag in seinem Quartalsbericht veröffentlicht, dass die Firma im zweite Quartal zwischen 400.000 und 500.000 iPads 3G aktiviert hat. Die Zahl entsprach den Erwartungen - aber unerwartet hoch ist dabei die Anzahl der Unternehmenskunden.

Damit hat sich im Gegensatz zum iPhone das iPad von Anfang an für den Firmeneinsatz durchgesetzt. Als Apples Smartphone auf den Markt kam, hatten viele Unternehmen wegen Sicherheitsbedenken und Apples Mangel an Unterstützung von Firmen-Arbeitsabläufen noch bevorzugt zu "professionelleren" Mobiltelefonen wie dem Blackberry gegriffen.

Aber diese Zeiten sind eindeutig vorbei: Apples CEO Tim Cook berichtete Anfang letzter Woche, dass mittlerweile 80 Prozent der Fortune 100 ein iPhone einsetzen und ihre Begeisterung nun auch auf das iPad ausweiten. Laut Cook haben 50 Prozent der Fortune 100-Liste innerhalb der ersten drei Monate nach Launch ein iPad gekauft. AT&T fügt in seinem Quartalsbericht nun hinzu, dass viele Firmen jetzt das iPad als möglichen Ersatz für Laptops ausprobieren. Sollte sich der Trend durchsetzen, werden die iPad-Umsätze demnächst noch rasanter als bisher ansteigen.

Ansonsten hat AT&T noch die Zahlen veröffentlicht, dass iPad-Kunden mehr Daten als iPhone-Kunden, aber weniger als durchschnittliche Laptop-Kunden übertragen. Diese Statistik kommt weniger überraschend, da das iPad sich dank seiner Größe besser zum Einsatz mit Webbrowsern und Wiedergabe von Videos eignet, aber viele Kunden wegen fehlender physikalischer Tastatur - und vielleicht auch dem Mangel an Flash-Support - viele Aufgaben noch ihrem Laptop überlassen .

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