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Apple-COO Tim Cook spricht vor Investoren

24.02.2010 | 07:28 Uhr |

Apples Chief Operating Officer (COO) Tim Cook, hinter Steve Jobs Nummer zwei im Unternehmen, hat gestern vor Investoren auf der Goldman Sachs Technology & Internet Conference in San Francisco einiges zu Apples Erwartungen und Plänen verraten.

Tim Cook
© Apple

Zentraler Punkt des etwa zehnminütigen Vortrages war laut unserer Kollegen von Macworld das iPad , das Ende nächsten Monats in den Handel kommen soll - zunächst über Apples eigene Kanäle und den Fachhandel. Cook benutze ein iPad schon seit einem halben Jahr und lobte die Bedienbarkeit des Tablets. In der Preislage der Netbooks positioniert, biete das iPad jedoch deutlich mehr: "Das Netbook ist nichts, was die Leute haben wollen. Wenn sie mit dem iPad herumspielen und die Magie seiner Nutzung erfahren… Ich glaube nicht, dass sie dann noch ein Netbook wollen." In diesem Sinne fürchtet Cook auch keine Kannibalisationseffekte für andere Apple-Produkte.

Zudem bleibe im Mac-Bereich weiter jede Menge Raum für Wachstum, "Die Decke ist noch nicht erreicht". Der iMac sei nach wie vor ein Schlüsselprodukt und mit dafür verantwortlich, das Apple in den letzten 21 Quartalen 20 mal stärker gewachsen sei als der Gesamtmarkt. Gerade in Sachen Betriebssystem sei Platz für Mac-OS X und das mobile iPhone-OS. "Mac-OS ist weit skalierbar. Das erlaubt uns schnellere Innovation mit weniger Leuten," sieht Tim Cook Vorteile auf Seiten Apples.

Apple Stores wolle Apple in diesem Jahr wieder rund 50 neue eröffnen, nachdem in den letzten beiden Jahren durch die Krise bedingt nur jeweils 25 neue der Kette hinzukamen. Unter anderem plane man einen Apple Store in Shanghai und einen neuen Laden in London, bei dem "den Leuten der Mund vor Staunen offen stehen wird."

In Großbritannien, Frankreich und Skandinavien bieten nun mehr als ein exklusiver Partner das iPhone an, daraufhin gingen in diesen Ländern die Verkäufe hoch. Cook sieht jedoch kein generelles Vorbild, man werde von Land zu Land entscheiden, ob ein oder mehrere Mobilfunkpartner besser für das iPhone seien.

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