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iPad erscheint erst Ende April in Deutschland

05.03.2010 | 15:05 Uhr |

Apple hat die Verkaufstermine für das iPad bekanntgegeben. Demnach müssen die Kunden noch länger als geplant auf das iPad warten. In Europa dauert es noch fast bis Mai. Geplant war der Start für Ende März.

iPad_Keynote_Apple02
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Apple wird das iPad nicht so früh auf den Markt bringen können wie ursprünglich geplant. Statt im März wird das iPad erst im April zu kaufen sein. In Europa müssen die Interessenten sogar bis Ende April warten. Dies ist ein Monat Wartezeit mehr als Apple angekündigt hatte. Für den weltweiten Start waren die letzten März-Tage vorgesehen - zumindest für das Einsteiger-iPad ohne UMTS. Die UMTS-Variante sollte Ende April folgen.

Nun hat Apple diese Pläne verworfen und bevorzugt die USA vor dem Rest der Welt. Während man das Basis-iPad in Nordamerika bereits am 3.4. kaufen kann, dauert es beim UMTS-Modell bis Ende April. Im Rest der Welt kommen beide Versionen gleichzeitig gegen Ende April auf den Markt. Diese Verzögerung scheint die Gerüchte zu bestätigen, die in den letzten Tagen aufkamen. So hatte der Analyst Peter Misek behauptet, dass es Probleme bei der Herstellung des iPad gebe und Apple deshalb bei weitem nicht die geplante Anzahl iPads bauen könne. Misek hatte vorhergesagt, dass es eine Verzögerung beim Marktstart geben werde.

Apple dämpft den mutmaßlichen Produktionsausfall dadurch ab, dass die USA vor dem Rest der Welt zum Zuge kommen. Erst einige Wochen nach dem USA-Launch wird man auch in Deutschland, Frankreich und anderen Ländern ein iPad kaufen können. Die Ursache des Problems in den Fabriken ist nicht bekannt. Zudem gibt es bis dato noch keine Informationen zu den iPad-Tarifen für das UMTS-Modell. Die Provider halten sich noch bedeckt und geben keine Auskünfte.

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