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EU-Parlamentarier wollen Dienst-iPads

26.05.2010 | 10:59 Uhr |

Einige EU-Abgeordnete finden ihre Notebooks zu klobig und wünschen sich stattdessen ein dienstliches iPad, um unterwegs Mails zu schreiben. Offiziell gibt es derzeit keine Pläne, auf iPad umzusteigen.

Apples iPad-Apps: Aufmacher
Vergrößern Apples iPad-Apps: Aufmacher

Einige EU-Parlamentarier wünschen sich offenbar ein iPad als mobilen Dienstcomputer. Laut der britischen "Times" soll vor allem der deutsche EU-Parlaments-Generalsekretär Klaus Welle Antreiber dieser Forderung sein. Es gebe knapp 6 Millionen Euro Budget für ein "IT-Mobilitätsprojekt", das von der Parlamentsverwaltung betrieben wird. Vor einiger Zeit sollen die Parlamentariere bereits mit neuen Laptops von HP ausgestattet worden sein.

Die Times zitiert einen nicht genannten Parlamentarier: "Wir könnten unsere alten PCs loswerden, auf denen teilweise noch Word 2003 läuft. Viele Parlamentarier haben bereits ein iPhone und sind damit sehr zufrieden. Der PC war gut und hatte seine Zeit, aber das iPad ist ein viel besseres Gerät." Noch entspringt der Ruf nach dem iPad offenbar nur dem Wunsch einiger weniger Abgeordneten. Eine Parlamentssprecherin gegenüber der Times: Es gebe keine Pläne, in der nächsten Zeit iPads zu kaufen.

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