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iPhön: "Erster Trojaner" kaum mehr als heiße Luft

08.01.2008 | 09:39 Uhr |

Am Wochenende durften anscheinend einige Besitzer ihr bereits geknacktes iPhone einmal mehr neu aufsetzen.

The Register schreibt : "Hacker haben ein trojanisches Pferd entwickelt, das das iPhone ins Visier nimmt..." Bereits im nächsten Satz allerdings räumt die britische Technikseite ein, es handle sich wohl eher um einen Dummejungenstreich als um eine echte Bedrohung. Um sein Telefon damit zu infizieren, muss der Besitzer mehrmals fahrlässig handeln. Er muss sich eine angebliche Firmware "iPhone firmware 1.1.3 prep" von einer Internetseite herunterladen und sie installieren. Da besagter iPhone-Besitzer sein Gerät zuvor für das Aufspielen fremder Programme angepasst haben muss, sollte ihm ein gewisses technisches Know-how durchaus zuzutrauen sein - vor Unvorsichtigkeit schützt dieses anscheinend aber nicht immer. Einmal installiert, verhält sich die Schadsoftware zunächst ruhig. Will man sie allerdings deinstallieren, löscht sie OpenSSH und weitere Software gleich mit und der iPhone-Anwender muss sie neu aufspielen. Großer Schaden dürfte dadurch keinem entstanden sein. Eine Warnung vor dem blinden Installieren von iPhone-Software aus dem Internet aber sollte diese Geschichte jedem sein.

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