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iPhone 2.0 im Unternehmen: IT-Verantwortliche äußern Bedenken

17.06.2008 | 13:16 Uhr |

Mit dem iPhone 3G und insbesondere der iPhone Software 2.0 will Apple in Unternehmen Fuß fassen. CTOs haben sich jedoch skeptisch erklärt und fordern Nachbesserungen bei Software und Hardware.

So kritisiert gegenüber unseren US-Kollegen der Computerworld etwa der CTO (Chief Technology Officer) des Districts of Columbia Vivek Kundra die Softwareverteilung via iTunes. Zwar ist es Unternehmen möglich, selbst Software an die iPhones ihrer Mitarbeiter zu verteilen, fr die Synchronisation ist aber nach wie vor die Consumer-Software iTunes nötig. Kundra, der in einem Beta-Test rund 15 iPhones der ersten Generation mit der neuen Software im Einsatz hat, wünscht sich stattdessen eine Möglichkeit, Software drahtlos auf die eingesetzten iPhones zu verteilen. So bequem iTunes auch sein mag, die Distributionsstrategie stoße rasch an ihre Grenzen, wenn man hunderte oder gar tausende von Geräten zu versorgen habe. Immerhin sei der Einstiegspreis von 199 US-Dollar attraktiv.

Auch Manjit Singh, CIO von Ciquita Brands International mag iTuens nicht, ebenso wenig schätzt er die Providerbindung an AT&T:" Ich will nicht an einen Carrier gebunden und ich will nicht zu iTunes gezwungen sein." Für sein Unternehmen sei es "nicht realistisch", für die Installation einer intern entwickelte Applikation Apple um Erlaubnis frage zu müssen. Singh will lieber bei seinem Blackberry bleiben.

IT-Verantwortliche in Unternehmen beklagen sich zudem darüber, dass man das iPhone zum Akkuwechsel einschicken müsse, es keinen spezifischen Support für Unternehmen bei Apple gebe und es im Vergleich zum Blackberry noch zu wenige Datenmanagement und Sicherheitstools für das iPhone gebe.

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