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Gerücht: Apple beendet Anbieter-Exklusivität in England

17.07.2009 | 12:43 Uhr |

Laut einer Meldung soll Apple darüber verhandeln, das iPhone 3G auch bei anderen Anbietern als dem Exklusivpartner O2 anzubieten. Im Gespräch sind T-Mobile und Orange.

Wie der Branchendienst "Mobile" berichtet, will Apple das iPhone in England auch bei anderen Anbietern verkaufen lassen als dem Exklusivpartner O2. Dabei geht es um das bisherige Modell 3G, das neue iPhone 3G S soll davon nicht betroffen sein. Im Gespräch seien Orange und T-Mobile. Der jetzige Vertreiber O2 soll "wütend" über die Verhandlungen Apples sein. Womöglich beschränkt sich der Exklusivvertrag Apples mit den Providern wie T-Mobile in Deutschland und O2 in England auf das jeweils aktuelle Modell.

Das iPhone 3G wäre davon ausgenommen. Apple hat auf der WWDC bekannt gegeben, dass man dieses bisherige Modell weiter als vergünstigte Einstiegsversion im Programm behalten will. Wenn dem so wäre, hätte Apple sich damit eine Hintertür offen gehalten, mit der man das iPhone auch über andere Anbieter unter das Volk bringen kann. Auch über die Situation in Deutschland wurde zuletzt diskutiert . O2 hatte beispielsweise signalisiert, dass man Interesse daran hätte, auch in Deutschland zum Zuge zu kommen.

Über den genauen Wortlaut und Details der Verträge zwischen Apple und den Exklusivprovidern ist nichts bekannt. Es erscheint jedoch unwahrscheinlich, dass Apple diesen Vertrag willkürlich bricht. Plausibler ist es da, dass die Vereinbarung tatsächlich nur das jeweils aktuelle Modell enthält. Damit wäre der Weg frei für iPhones 3G von anderen Providern.

Info: Mobile

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