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iPhone 3G in Japan: Eingebauter Schutz gegen Spanner

24.07.2008 | 10:35 Uhr |

Apple passt sich beim iPhone den jeweiligen Sitten des Lades an. In Japan gibt es im Zusammenhang mit Kamerahandys ganz eigene Probleme.

In Japan nennt man es "Upskirt". Eine Alternative ist das "Downblouse". Was wie ein verruchter Modestill klingt, ist in Wirklichkeit reiner Alltagsvoyourismus. Im prüden Japan hat es sich zum beliebten Männersport entwickelt, Frauen in der U-Bahn, auf Rollstreppen oder bei anderen Gelegenheiten per Kamerahandy heimlich unter den Rock oder in den Ausschnitt zu fotografieren. Nicht selten landen diese Aufnahmen im Internet.

Um dem entgegen zu wirken macht das iPhone 3G in Japan einen lautes Geräusch, das den Verschluss einer mechanischen Kamera imitiert. Dieses Geräusch ist auch dann zu hören, wenn das iPhone auf lautlos gestellt ist. Dies soll die Nutzer davon abhalten, das Telefon heimlich zum Spannen zu missbrauchen. Mit dieser Funktion steht das iPhone aber nicht alleine da. Der Großteil aller Handys auf dem japanischen Markt besitzt diese Zwangsgeräusche beim Fotografieren. Apple hat sich daran angepasst.

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