iPhone 4G gestohlen?
Hausdurchsuchung bei Gizmodo
Nach den Exklusivberichten des Blogs Gizmodo zu einem kommenden iPhone hat die Polizei nun die Wohnung des Redakteurs Jason Chen durchsucht und mehrere Computer beschlagnahmt.
Bei der gerichtlich angeordneten Razzia nahmen Polizisten auch Digitalkameras und ein Handy mit, berichtet Gizmodo auf seiner Website. Die Durchsuchung wurde mit dem Verdacht begründet, das die technischen Geräte für eine Straftat genutzt wurden. Zu Hause muss Jason Chen nun erst einmal offline bleiben: Neben seinen USB-Sticks und den drei Macbooks, mehreren externen Festplatten und einem Dell-Rechner haben die Polizisten nämlich auch sein iPad und sein iPhone eingesackt.
Dieser mögliche Prototyp hat angeblich eine fast unglaubliche Geschichte hinter sich:
Angeblich lief auf dem iPhone bereits iPhone-OS 4.
Ein Apple-Mitarbeiter soll den Prototypen in einer Bar verloren haben. Jemand fand das - als iPhone 3G getarnte Vorserienmodell und schickte es dem Blog Gizmodo.
Das iPhone HD hat eine Frontkamera für Videochats.
Die Fotokamera scheint verbessert und wird jetzt von einer LED-Leuchte unterstützt.
Das Design ist komplett neu und besteht jetzt aus Front, Seitenrahmen und Rückteil. Allerdings ist es noch völlig offen, ob dies das finale Design ist oder es sich beispielsweise um einen Prototypen handelt, der als Entwicklungsmuster genutzt wird.
Die Beschriftung lässt ebenfalls auf einen Prototypen schließen.
Die Oberseite des iPhone HD. Angeblich kann man den Akku jetzt wechseln.
Insgesamt wirkt der angebliche Prototyp weniger wie aus einem Guss.
Die Verarbeitung könnte beim Serienmodell besser werden, Schrauben könnten dann beispielsweise verschwinden.
Leider kann Gizmodo das Gerät nicht im Betrieb zeigen. Angeblich habe Apple das iPhone ferngelöscht. Eine aktuelle Firmware könnte man nicht installieren.
iPhone HD
iPhone HD
iPhone HD
iPhone HD
iPhone HD
iPhone HD
Gizmodo hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass sie das neue iPhone-Modelle in die Finger bekamen, weil ein Apple-Mitarbeiter das Gerät in einem deutschen Bierlokal im kalifornischen Redwood City liegengelassen habe. Der bisher ungenannte Finder hatte das Gerät für 5.000 Dollar an Gizmodo verkauft, nachdem es bei Apple angeblich niemand zurück haben wollte. Seine vielen Anrufe bei der Support-Hotline von AppleCare hätte kein Mitarbeiter ernstgenommen, schrieb Gizmodo in seiner Artikelserie und gab den Ankauf zu.
Zur seiner rechtlichen Absicherung hatte Jason Chen auch geschrieben, dass er nicht wusste, dass sein Testgerät vielleicht gestohlen war. Solang Gizmodo aber keine weiteren Details nennt, kann dies auch eine vorgeschobene Geschichte sein. Die Polizei dürfte jetzt die sichergestellten Datenträgern nach Beweisen durchsuchen, dass Gizmodo vielleicht sogar einen Diebstahl in Auftrag gegeben hatte. Auch der Vorwurf der Hehlerei steht im Raum.





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