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Studie: Nur 33 Prozent nutzen Siri täglich

28.03.2012 | 07:09 Uhr |

Ein wesentlicher Unterschied des aktuellen iPhone 4S gegenüber dem direkten Vorgänger ist die integrierte intelligente Spracherkennung Siri. Doch ganz zufrieden sind deren Nutzer offenbar nicht

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Zwar basiert die Studie der Parks Associates lediglich auf einer Befragung von 482 Nutzern, dennoch sind die Ergebnisse, die man dem Wall Street Journal mitteilte, durchaus interessant. Demnach nutzt lediglich ein Drittel der iPhone 4S-Besitzer Siri auch jeden Tag, wobei der häufigste Gebrauch davon Anrufe sind, Textnachrichten per iMessages oder Suchanfragen.

26 Prozent der Nutzer diktieren damit immerhin noch ihre E-Mails täglich. Dagegen hätten 32 Prozent noch keine Musik mit dem iPhone 4S gehört oder einen Kalendereintrag für ein Meeting vorgenommen. Etwa 87 Prozent immerhin nutzen Siri wenigstens einmal im Monat. Doch nur 55 Prozent sind wirklich zufrieden damit, neun Prozent dagegen seien mit Siri "unglücklich", während der Rest gemischter Meinung ist.

Dies liegt offenbar an dem Betastatus, in dem Apple den intelligenten Sprachassistenten veröffentlicht hat. Möglicherweise, so heißt es bei Electronista, habe es Siri wegen dieses unfertigen Status auch nur in begrenztem Umfang auf das neue iPad geschafft - dort kann man lediglich diktieren, muss aber auf die weitergehenden, noch nicht perfekt funktionierenden Features der Spracherkennung verzichten.

Kommentar der Redaktion: Tatsächlich hat Apple im letzten Herbst mehrmals betont, dass der intelligente Assistent noch in der Betaversion ist. Deswegen müsste man sich wundern, warum Apple noch nicht das fertige Produkt auf den Markt bringt. Das beste Beispiel dafür ist das weiße iPhone 4 - der Konzern hat so lange an der Hülle gearbeitet, bis das Weiß wirklich schneewittchen-weiß geworden ist, und die Kamera im iPhone auch richtig funktionierte. Der seinerzeit in London der Presse vorgeführte Prototyp hatte dagegen eine milchige Schattierung. Ganz anders ist der Stand der Dinge bei Siri. Die Anwendung besteht aus mehreren Dantenbanken, höchstwarscheinlich auch solche von Drittanbietern. Basiert ist das Programm auf einem statistischen Algorithmus, sprich bei der Verbesserung von Siri ist Apple auf die Nutzer angewiesen. Je öfter und je mehr mit Siri kommuniziert wird, desto größer wird deren Dantenbank. Je größer die Datenbank, desto genauer und reichhaltiger wird die Spracherkennung und Siris Antworten.

Info: Electronista

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