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Polizei von San Francisco bestätigt Untersuchungen zum verlorenen iPhone-5-Prototypen

05.09.2011 | 09:07 Uhr |

Letzte Woche hat eine Meldung Runde gemacht, dass Apple schon wieder ein Prototyp abhanden gekommen ist.

"Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen" - hat einmal der antike Philosoph Heraklit gesagt. Er hat aber noch im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt und war mit modernen Sitten nicht bekannt. Apple hat letzte Woche diese bekannte These relativiert und bewiesen, dass man sehr wohl die gleichen Fehler auf gleiche Weise begeht. Der Computerblog Cnet hat am letzten Mittwoch eine exklusive Nachricht veröffentlicht, dass ein Apple-Mittarbeiter an einer mexikanischen Bar das Prototyp vom neuen iPhone 5 hat liegen lassen und dass die Polizei von San Francisco in dem Fall ermittelt. Bis jetzt hatte man keine handfesten Beweise - Apple hüllte sich wie gewohnt im Schweigen, die zuständigen Behörden konnten den Fall nicht bestätigen.

Nun hat Troy Dangerfield , Pressesprecher der Polizei von San Francisco, in einem Pressrelease den Fall bestätigt. Demnach haben die Apples Mitarbeiter das entsprechende Polizeirevier kontaktiert und um Hilfe bei der Suche nach dem verlorenen Gerät gebeten. Sie konnten das iPhone 5 in einem Viertel namens Ingleside lokalisieren. Zwei Apple-Mitarbeiter und vier Polizisten besuchten das Haus, konnten jedoch das Gerät nicht finden.

Es ist kaum ein Jahr her, als die Geschichte eine Runde gemacht hat, dass Apple-Mitarbeiter ein iPhone-4-Prototyp in einem Biergarten liegen gelassen hat. Diese Geschichte hatte aber deutlich mehr Konsequenzen als die Verlustgeschichte 2011: Das iPhone 4 wurde an den Computerblog Gizmodo verkauft, die Spezifikationen und Fotos vom neuen Modell wurden lang bevor der offiziellen Veröffentlichung publik gemacht. Sogar Steve Jobs hatte sich eingemischt und persönlich mit dem Gizmodo-Redakteur Brian Lam gesprochen . Die Verhandlungen haben nichts gebracht und so hat Apple alle Gizmodo-Redakteure von der WWDC 2010 verbannt und eine Anklage gegen die Personen, die das gefundene iPhone an die Redaktion verkauft haben, eingereicht. Letzte Woche hat ein Gericht in Californien Brian Hogan und Sage Wallower schuldig einer Ordnungswidrigkeit gesprochen .

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