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Sony-Chef spricht über 8-Megapixel-Kamera für iPhone 5

04.04.2011 | 07:07 Uhr |

Der Präsident plauderte über Verzögerungen der Lieferung von Kamera-Sensoren aus dem japanischen Erdbebengebiet an Apple. Die Gerüchteküche schließt daraus, dass ein iPhone 5 eine Kamera von Sony bekommt und nicht nur wegen der erwarteten Verspätung von iOS 5 die WWDC verpassen wird

Sir Howard Stringer, Präsident der Sony Corporation, soll versehentlich ausgeplaudert haben, dass Apple für das nächste iPhone -Modell eine Acht-Megapixel-Kamera einbauen will, berichtet Electronista . Stringer erwähnte in einem Interview mit The Wall Street Journal , dass der Erdbebenschaden der Sony-Fabrik in Sendai in Japan die Lieferung von Sensoren an Apple verzögern wird. Für das derzeitige iPhone werden die Kameras von Omnivision geliefert und die Vermutung liegt nahe, dass Stringer von Komponenten für das kommende iPhone 5 sprach.

Das gleiche Gerücht war bereits im Februar aufgetaucht, dass Sony die Lieferung der iPhone-Kamera von Omnivision übernehmen wird, weil letztere Firma die Sensor-Chips nicht zeitig genug fertigen und liefern kann. Sony verfügt hingegen bereits über einen 8-Megapixel-Sensor, der in Smartphones wie dem Xperia Neo Einsatz findet, und der dank dem auch für ungünstige Lichtsituationen optimierten CMOS-Sensor perfekt für ein iPhone geeignet wäre. Apple hat oft genug betont, dass die Entscheidung für Qualität vor reinen Megapixeln gefällt wird und mit der Sony-Kamera könnte Qualität garantiert und dennoch die Sensorauflösung verbessert werden.

Erste Gerüchte, dass die WWCD 2011 im Juni noch nicht das iPhone 5 vorstellen wird, wurden auf Verzögerungen der Auslieferung von iOS 5 zurückgeführt. Eine solche Verzögerung käme Sony als iPhone 5-Kamara-Zulieferer sehr gelegen, um ausreichend Sensor-Chips für Apples Bestellungen zu fertigen.

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