iPhone 5
T-Mobile USA bettelt um das iPhone
Anscheinend ist T-Mobile USA immer noch von dem Vertrieb des iPhone ausgeschlossen. Jetzt wagt sich der Mobilfunkanbieter zu einem Fluch nach Vorne.
In dem offenen Brief "About the iPhone - a Letter to T-Mobile Customers" lobpreist der Chef des Mobilfunkproviders das iPhone, droht aber gleichzeitig damit, seinen Kunden Android-Smartphones als bessere Alternative anzubieten. Eine Woche vor der Vorstellung des nächsten iPhones lässt der Tenor des Schreibens darauf schließen, dass T-Mobile auch weiterhin nicht von Apple mit dem Vertrieb von iPhones beauftragt wird.
T-Mobiles Marketing-Chef Cole Brodman leitet sein Schreiben mit dem Wunsch ein, das iPhone auch bald selbst im eigenen Netz vertreiben zu können: "Apple weiß, dass wir es gern in unser Angebot aufnehmen würden." Im Netz von T-Mobile USA würden derzeit rund eine Million Geräte funken, die entweder per jailbreak entsperrt wurden oder als SIM-Lock freies Handy von Apple verkauft wurden. Diese iPhones können jedoch nicht auf T-Mobiles 3G-Netz zugreifen, weswegen sich T-Mobile daran interessiert zeigt, "allen Kunden ein iPhone ohne Kompromisse für unser Netz anzubieten".
Brodman betont jedoch, dass sein Unternehmen nicht müde werde, aktuelle Android-Smartphones seinen Kunden anzupreisen. Man sei "sehr zuversichtlich", dass diese Telefone gegen andere Smartphones - das iPhone eingeschlossen - mehr als nur konkurrieren könnten.
T-Mobile bettelt also um das iPhone und betont gleichzeitig, gleichwertige oder gar bessere Konkurrenten anbieten zu können. Die Offensive von T-Mobile dürfte ohnehin bald hinfällig werden, der zweitgrößte US-Provider AT&T plant, den Konkurrenten zu schlucken und damit an Verizon vorbei an die Spitze zu ziehen. T-Mobile-Kunden würden somit zu AT&T-Kunden und hätten damit direkten Zugriff auf das iPhone 5. Derzeit sieht es so aus, als könnten die Behörden die geplante Fusion genehmigen.





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