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iPhone 5 angeblich mit LTE für alle

10.09.2012 | 11:28 Uhr |

Das neue iPhone unterstützt angeblich auch die LTE-Frequenzen in Europa und Asien. Beim iPad 3 bliebt LTE noch auf USA und Kanada beschränkt.

Der neue Dock-Connector und das schmalere, längliche Design sollen nicht die einzigen Neuerungen des neuen iPhones sein.Wie das Wall Street Journal wissen will, wird das iPhone 5 den LTE-Mobilfunkstandard unterstützen, der bei optimalen Bedingungen Datenübertragungsraten von bis zu 70 Megabit pro Sekunde ermöglichen soll. Dies ist besonders für das mobile Surfen im Internet von Vorteil. Zum Vergleich: UMTS schafft mit dem Datenbeschleuniger HSDPA im Idealfall 42 Mbit/s. Laut Wall Street Journal soll das iPhone 5 den LTE-Standard sowohl in Europa, USA als auch Asien unterstützen. Das wäre in der Tat ein Novum. Schon das iPad 3 unterstützt LTE, allerdings nutzt es nicht die Frequenzbänder, die in Europa vorliegen. In Europa gibt es LTE nur in den Frequenzbändern zwischen 800 und 1800 beziehungsweise 2600 Megahertz. Das aktuelle iPad kann jedoch nur die Frequenzbänder von 700 bis 2100 Megahertz verwenden.

Sollte das neue iPhone wirklich sämtliche LTE-Frequenzbänder nutzen, werden wohl nicht alle Mobilfunkbetreiber mitziehen können.

Die Deutsche Telekom   arbeitet laut eigenen Angaben an dem Ausbau des LTE-Netzes in Großstädten, während sich Vodafone   auf die ländlichen Gebiete konzentriert. Im O2-Netz   sind LTE laut Mobilfunkbetreiber nur in Dresden und Nürnberg verfügbar. E-Plus unterstützt die LTE-Frequenzbänder nicht, was heißt, dass es auch kein Surfen mit LTE-Geschwindigkeit im E-Plus- beziehungsweise Base-Netz gibt.


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