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iPhone 5 im September - Apples Zulieferer verzeichnen Rekordmonat

13.08.2012 | 15:25 Uhr |

Es vergeht keinen Tag ohne Gerüchte zu dem neuen iPhone 5. Mal sollte das neue Smartphone von Apple einen kleineren Dock-Connector haben, mal einen größeren Bildschirm.

Es ist derzeit nicht mal offiziell bestätigt, dass Apple am 12. September 2012 das iPhone 5 vorstellen will. Die Hinweise darauf verdichten sich aber zunehmend. Die wichtigsten taiwanesischen Zulieferer wie Wintek oder Largan Precision haben ihre Geschäftsergebnisse für Juli 2012 veröffentlicht. Brian White, der Analyst bei Topeka Capital Markets, hat die Entwicklungen auf dem asiatischen Markt verfolgt und kommt in der aktuellen Studie zu einigen interessanten Erkenntnissen. Wie unsere Kollegen der Computerworld berichten, verzeichnen mehrere taiwanesische Zulieferer einen Umsatzzuwachs von 14 Prozent im Vergleich zu dem Vormonat. Die Ergebnisse stammen von ausgewählten Herstellern, die nachgewiesen 50 bis 60 Prozent ihrer Umsätze mit Apple machen. Der leichte Anstieg bei den Verkaufszahlen der Zulieferer vom Juni auf Juli ist kein Wunder, da Apple verstärkt die Bauteile für die nächsten Produkte einkauft. Im diesen Jahr übersteigen die Ergebnisse im Vergleich mit den letzten sieben Jahren um rund die Hälfte – noch im letzten Jahr konnten die taiwanesischen Hersteller um zirka 8 Prozent zulegen.


Der in Taiwan geschäftige Monat deutet verstärkt darauf hin, dass Apple nicht wie im letzten Jahr die Vorstellung des neuen iPhones auf Oktober verschiebt, sondern das neue Modell eher für September vorbereitet. Nach offiziellen Geschäftsergebnissen konnte jedes neue iPhone-Modell seinen Vorgänger bei den Stückzahlen im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres fast um die Hälfte überholen: Im September bis Dezember 2010 waren es 8,7 Mio verkaufte iPhones (3GS), 2011 verkaufte Apple während des Weihnachtssaison schon 16,2 Mio iPhones (4), letztes Jahr waren es im vergleichbaren Zeitraum 37 Mio iPhones (4S).

iPhone-Verkäufe
Vergrößern iPhone-Verkäufe

Sogar wenn der Trend nicht fortsetzt und iPhone Verkaufszahlen sich nur um ein Viertel erhöhen, kann der Konzern mit rund 46 Millionen verkauften Geräte rechnen.

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