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Von Redaktion Macwelt - 30.08.2013, 09:59

Gerüchte-Ticker

iPhone 5S: Warten auf den 10. September

Es fehl nur noch die offizielle Bestätigung: Am 10. September zeigt Apple wohl zwei neue iPhones und gibt den Startschuss zu iOS 7. Im Handel werden iPhone 5S und iPhone 5C voraussichtlich am 20. September sein. Ein Überblick über alles, was bisher über das iPhone des Jahrgangs 2013 bekannt ist.

29. August: Urlaubssperre bei T-Mobile und AT&T

Der 20. September ist ein guter Tipp für den Erstverkaufstag des iPhone 5S/5C. In den USA verhängen bereits Provider wie T-Mobile und AT&T Urlaubssperren, um dem erwarteten Ansturm in die Telekomläden Herr werden zu können. Vermutlich wird es iOS 7 schon ein paar Tage davor zum Download geben, Apple bereitet das Personal von Apple Care auf das Update vor, um alle Fragen beantworten zu können.

29. August: Billig ja, aber nicht für den Kunden

Das C im iPhone 5C werde eher für "Color" als für "Cheap" stehen, meint etwa CNN Money. Wesentlich günstiger als das iPhone 5S werde es nicht kommen, sondern womöglich nur im Preisbereich der bisherigen Auslaufmodelle kosten - also um lediglich 100 US-Dollar weniger. Für Apple lohne sich das jedoch, das iPhone 5C werde deutlich billiger zu produzieren sein und so der Marge auf die Sprünge helfen, die zuletzt deutlich gefallen war. Das iPhone 5 werde es ab dem 20. September also nicht mehr neu zu kaufen geben.

28. August: Tausche alt gegen neu

Mit den neuen iPhones startet Apple angeblich ein Programm zur Inzahlungnahme : Wer ein neues iPhone bei Apple ersteht, kann sei altes dort in Zahlung geben und spart sich unter Umständen den Ärger beim privaten Weiterverkauf. Apple will damit vor allem iPhone-Besitzer in seine Läden locken, die sonst keinen Bezug zu Apple-Produkten haben - das könnte ein Besuch im Apple Store nachhaltig verändern, so die Theorie. Ob und wie man iPhones mit Vertrag im Apple Store zurückgeben kann, ist völlig offen.

26. August: Detailfotos der neuen Gehäuse

Sonny Dickson, Blogger und Informant unter anderem für 9to5 Mac, hat Detailbilder der Gehäuse des iPhone 5C und iPhone 5S veröffentlicht. Er hat die Bauteile offenbar selbst in die Finger bekommen. Dabei ist sowohl das "goldene" iPhone zu sehen, dass tatsächlich in Richtung "Champagner" geht, als auch das schwarze iPhone 5S. Bei diesem hat Apple offenbar die Färbung verändert. Das Aluminiumgehäuse ist jetzt dem Aussehen nach nicht mehr eloxiert, sondern dunkelgrau belassen.
Dies könnte eine Reaktion darauf sein, dass die Beschichtung des schwarzen iPhone 5 besonders an den Kanten zu Kratzern neigt. Dickson merkt an, dass der Simkarten-Einschub offenbar nicht aus herkömmlichen Metall ist. Hier könnte erstmals Apples "Liquid Metal" zum Einsatz kommen, dies ist jedoch nur seine Vermutung.
Das iPhone 5C gibt es ebenfalls als neue Großaufnahme. Hier werden kaum neue Details bekannt. Dickson beharrt jedoch darauf, dass jüngste Gerüchte um ein schwarzes iPhone 5C falsch seien. Der Blogger will die Teile von Kontakten bei asiatischen Zulieferern erhalten haben.

20. August: Goldenes iPhone!

Am Abend des 19. August haben All Things Digital und der Blogger MG Siegler von Tech Crunch fast gleichzeitig berichtet, dass "eigene Quellen" die neue Farbe für das iPhone 5S bestätigten. Technisch sei die neue Beschichtung kein Problem: Ein Aluminium-Gehäuse zu Gold eloxieren zu lassen sei leichter, als das gleiche Verfahren für die Farbe Schwarz zu verwenden. Auch einen Grund für die neue Farbe meinen die Blogger zu wissen: Die Juwelier-Industrie boomt gerade in China, das neue iPhone würde den Geschmäckern der aufsteigenden und konsumfreudigen Mittelschicht im Lande entsprechen.
Auf Twitter machen sich viele über die vermeintliche Geschmacklosigkeit Apples lustig, andere mahnen: schon 2004 gab es ein goldenes Apple-Gadget: den iPod Mini in Gold.

19. August: Goldenes iPhone?

Voraussichtlich am 10. September 2013 enthüllt Apple sein neues iPhone. Umso näher der Termin rückt, desto heißer brodelt die Gerüchteküche um das Smartphone. Das japanische Blog macotakara.jp will aus brancheninternen Quellen erfahren haben, dass das neue iPhone nicht nur in den Farben Schwarz und Weiß, sondern auch in Gold erhältlich sein soll.
Über die übrige Hardware-Ausstattung des iPhone 5S hat Kuo ebenfalls einige Vermutungen. So geht der Analyst davon aus, dass Apple in seinem neuen Top-Modell einen A7-Prozessor und ein Gigabyte RAM verbauen wird. Im Gegensatz zum iPhone 5 soll der Nachfolger zudem als 128-GigaByte-Version erhältlich sein. Eine derartig großzügige Speicher-Ausstattung ist bereits beim iPad 4 erhältlich – hat jedoch auch ihren Preis.

29. Juli: Plastikverpackung für das iPhone 5C

Die Spekulationen um ein Billig-iPhone von Apple haben neue Nahrung erhalten. In einem chinesischen Blog ist ein Bild von einer Kunststoffverpackung aufgetaucht, auf der der Produktname iPhone 5C prangt, berichtet unter anderem Apple Insider. Über die Authentizität des Bildes lässt sich wenig sagen. Sollte es echt sein, stellen sich aber einige Fragen: Warum verpackt Apple seine Produkte wieder in Kunststoff, nach den Fortschritten in den letzten Jahren beim Thema Müllvermeidung? Und wofür steht das C? Der Begriff "cheap" hat dabei weniger Charme, den das Wort "billig" ist nun einmal auch mit einer negativen Konnotation aufgeladen. "Color" hingegen passt zu den Gerüchten der letzten Wochen und Monaten, nachdem das Einsteiger-iPhone in bunten Kunststoffgehäusen käme.

26. Juli: Apple könnte iPhone 5 einstellen

Die koreanische Seite ETNews rechnet vor, dass mit dem Verkaufsstart des neuen Modells Apple die Produktion von iPhone 5 einstellen werde. Mit dem iPhone 5S und iPhone Lite wäre die Produktpalette der Apple-Smartphones komplett. Das iPhone 4S würde Apple laut dem Bericht nicht mehr anbieten, da es als das einzige iPhone mit der kleineren Bildschirmdiagonale nicht mehr in die Produktpalette passt. Die In-Cell-Technick des iPhone-5-Displays sei bei dem reduzierten Ausstoß nicht mehr rentabel, so das Blog. Dabei gehen die Autoren davon aus, dass Apple mit dem iPhone 5S eine neue Technologie wie etwa IZGO implementiert. Doch dies ist derzeit noch ein Gerücht und keine bestätigte Tatsache.

25. Juli: iPhone 5S und iPhone Lite angeblich im September

Der Analyst von KGI Securities Ming-Chi Kuo hat mit Appleinsider seine Road Map der künftigen Apple Produkte geteilt. Demnach sollte das neue iPhone im September kommen. Der Zeitpunkt passt zu den letzten Veröffentlichungsterminen bei Apple: Das neue Gerät wurde in den letzten Jahren pünktlich zu dem Weihnachtssaison vorgestellt (iPhone 4 - WWDC 2010, Verkaufsstart in Deutschland am 24. Juni, iPhone 4S - 4. Oktober 2011, iPhone 5 - 12. September 2012). Gleichzeitig soll Apple auch die Billig-Version seines Smartphones, das iPhone Lite, bringen, meint der Analyst. Ob das Billig-iPhone tatsächlich kommt, bleibt nach wie vor ungewiss. Bis jetzt sind auf den Gerüchte-Seiten nur die angeblichen Plastik-Hüllen für die neuen Modelle aufgetaucht.

23. Juli: Größere Bildschirme im Test

Apple experimentiert angeblich mit der Bildschirmgröße. Bei seinen Fertigern habe Apple Prototypen mit deutlich größeren Displays in Auftrag gegeben, will die Digitimes wissen. Auch das iPad sei Gegenstand von derartigen Experimenten. Unklar bleibe jedoch, ob es diese Protoypen auch tatsächlich in die Massenfertigung schaffen. Die für das neue iPhone habe jedoch bereits begonnen.

19. Juli: Apple bestellt mehr Chips

Apple hat angeblich für das dritte Quartal 40 Millionen Chips für iOS-Geräte geordert, im zweiten Quartal war es nur die Hälfte dessen gewesen. Neue iPhones und iPads sind für das zweite Quartal mehr als nur wahrscheinlich - und wahrscheinlich wieder ein Verkaufserfolg.

17. Juli: Fingerabdrucksensor verzögert Produktion

Nicht auszuschließen, dass Apple im September erneut einen Rekordverkauf für das neue iPhone-Modell meldet, aber beklagt, dass es aufgrund von Produktionsproblemen noch mehr hätten sein können. Laut Digitimes ist es diesmal der Fingerabdrucksensor des iPhone 5S, der die Produktion verzögert. Das iPhone 5 hatte Foxconn im Vorjahr als das bisher am schwersten herzustellende Gerät bezeichnet, Apples hohe Qualitätsansprüche hatten einen großen Ausschuss zur Folge.

17. Juli: Apple bittet Mitarbeiter um Ideen

Apple will mehr iPhones in den eigenen Läden verkaufen und sich nicht mehr so abhängig von Providern machen, die derzeit vier von fünf iPhones an die Kunden bringen. Apple hat daher laut 9to5Mac einen Ideenwettbewerb ausgerufen, die Gewinner sollen acht Wochen lang in Cupertino Wege zu mehr Verkäufen ausloten. Auch das iPhone 5S oder iPhone 6 sollte daher ein Verkaufsschlager werden.

16. Juli: Experten für Smartwatch eingestellt

Auch die iWatch macht angeblich Fortschritte, vielleicht wird es sogar noch in diesem Herbst etwas mit dem Begleiter für das iPhone. Apple soll jedenfalls weitere Experten für die Entwicklung der intelligenten Armbanduhr eingestellt haben.

15. Juli: Samsung bleibt wohl Chip-Fertiger für das iPhone

Samsung soll nun doch weiterhin für Apple Chips für das iPhone produzieren , nachdem Cupertino Ersatz gesucht und in TSMC vermeintlich gefunden hatte. Es handelt sich dabei jedoch um Chips der nächsten Generation, die im 14-Nanometer-Verfahren gefertigt werden und erst in der zweiten Jahreshälfte ihren Weg in Smartphones finden, das könnte dann das iPhone 7 sein.

10. Juli: Slow-Motion-Kamera für das iPhone 5S

Vermutlich wird das iPhone des Jahrgangs 2013 eine evolutionäre Weiterentwicklung und wird iPhone 5S heißen. Bei derartigen Evolutionsmodellen verbessert Apple meist die Kamera, die des neuen iPhones soll in der Lage sein, Slow-Motion-Aufnahmen zu erstellen. Dies gehe aus der jüngsten Beta-Version von iOS 7 hervor.

9. Juli: Angeblich 20 Prozent weniger iPhones geordert

Kein Grund zur Panik, selbst wenn Brian Blair korrekte Zahlen haben sollte: Apple hat seine iPhone-Bestellungen für das zweite Halbjahr laut des Analysten von Wedge Partners um 20 Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung reduziert. Apple würde demnach aber immer noch bis zu 100 Millionen Geräte bauen lassen, werden alle verkauft, bedeutete dies ein Wachstum von 25 Prozent gegenüber Vorjahr. Probleme dieser Art hätten andere Hersteller gerne.

4. Juli: Weitere Bilder vom angeblichen Einsteiger-iPhone

Das französische Blog Nowhereelse hat weitere Bilder zugespielt bekommen, die das Gehäuse des möglichen Low-End-iPhones zeigen sollen. Selbst das Blog kann die Echtheit der Bilder nicht verifizieren, sie sind deshalb keineswegs als Beweis oder glaubhafter Hinweis zu sehen. Die Bilder zeigen farbige Kunststoffgehäuse, deren Pastelltönung ein wenig an iOS 7 erinnert. Die Fotos sind qualitativ besser als die bisherigen Leaks, zeigen aber gerade deshalb deutlich, dass das spekulierte Billig-iPhone tatsächlich günstig verarbeitet aussieht. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Fälschungen handelt, ist weiterhin hoch.

1. Juli: Bilder vom Billig-iPhone

Die Gerüchte um ein billigeres iPhone für Entwicklungsländer und den günstigen Massenmarkt halten sich hartnäckig. Jetzt zeigen neue Fotos das mutmaßliche Gehäuse des spekulierten Gerätes. Wie bereits zuvor behauptet, soll das noch unbestätigte iPhone wohl in mehreren Farben auf den Markt kommen. Das Gehäuse ist dem Anschein nach aus Kunststoff statt Aluminium.
Details sind noch nicht bekannt, aber laut den Bildern, die auf der chinesischen Seite Weiphone aufgetaucht sind, passt die Anordnung der Schraubengewinde des Gehäuses zu einer bereits zuvor aufgetauchten Platine. Der Blogger Sonny Dickson behauptet, bereits die Preise für das Einstiegs-iPhone zu kennen: ab 350 US-Dollar soll es losgehen und das Spitzenmodell davon mit 64 GB Speicher kostet demnach 550 Dollar. Eine Quelle oder Bestätigung für die Zahlen gibt es nicht, sie bleiben deshalb Spekulation.
Immer wieder reden Börsenanalysten ein günstigeres iPhone herbei, das Apple ihrer Meinung nach für die Märkte jenseits der westlichen Konsumgesellschaften brauche. Um beispielsweise in wachsenden Märkten wie China oder Indien Fuß zu fassen, müsse Apple ein dort bezahlbares Modell anbieten. Derzeit nutzt Apple auch dort das iPhone 4 als Einstiegsmodell. Das spekulierte neue Billig-iPhone soll dagegen wie das iPhone 5 einen 4-Zoll-Bildschirm erhalten und somit zumindest für einheitliche Hardware-Eckdaten sorgen.

24. Juni: Erste Bilder aufgetaucht

So könnte das iPhone 5S aussehen. Macrumors hat Bilder zugespielt bekommen, die einen Prototypen des iPhone 5S zeigen sollen. Wenig überraschend: Es sieht beinahe genau so aus wie das aktuelle iPhone 5. Die offensichtlichste Änderung ist der LED-Blitz. Dieser ist in dem mutmaßlichen Prototypen als Doppel-LED ausgeführt. Zwei Dioden, die vertikal übereinander sitzen, sollen für mehr Erleuchtung beim Fotografieren sorgen.
Ansonsten ist die Hauptplatine auf den Fotos ein wenig anders als beim iPhone 5: Die Anschlüsse für einige Verbindungskabel unterscheiden sich teilweise. Schon zuvor gab es Hinweise auf diese Änderungen. Die Aussagekraft dessen ist jedoch ungewiss. Die Fotos von Macrumors zeigen lediglich das Gehäuse mit Hauptplatine. Das Display des mutmaßlichen Prototypen des iPhone 5S fehlt. Deshalb es keine neuen Hinweise darauf, ob Spekulationen wie ein Fingerabdrucksensor tatsächlich realistisch sind oder nicht.

5. Juni - Vage Hinweise auf neues iOS-Design

Apple wird das Design von iOS 7 voraussichtlich verschlanken und vereinheitlichen, eine wesentliche Neuerung könnte im Wegfall des Glanzeffektes für App-Icons bestehen. Dies berichtet iDownloadblog.com unter Berufung auf den Blogger Sonny Dickson, der in der Vergangenheit bereits einige Vorab-Leaks von Apple-Produkten veröffentlichte. Der Designer Thientam Bach, bei Twitter als @Surenix aktiv ist, hat anhand dessen einige Icons gestaltet, die zeigen sollen, wie die neuen Icons aussehen könnten.
Grundlage für die Behauptung ist jedoch ein unscharfes Foto, das angeblich ein mit iOS 7 betriebenes iPhone zeigt und auf dem der erste Homescreen mit Apples eigenen Apps nur verschwommen zu sehen ist. Surenix will jedoch erkannt haben, dass die Icons der in verschiedenen Epochen der iOS-Entwicklung entstandenen Apple-Apps nun einen einheitlichen Look aufweisen und nicht mehr glänzen. Bisher ist nur wenig zum neuen Design von iOS bekannt. Einige Gerüchte behaupteten zuvor, dass Schwarzweiß-Oberflächen eine Rolle in iOS spielen sollen, Belege gibt es dafür noch nicht.

3. Juni - Studie zum iPhone 6 und Billig-iPhone

Der italienische Designer Federico Ciccarese hat eine Designstudie veröffentlicht, die zeigt, wie das iPhone 6 mit seinem spekulierten Fingerabdrucksensor aussehen könnte. Dazu hat der Italiener die bisher bekannten Gerüchte zum Gehäuse und Apples Patente für eine solche Technik in die Gestaltung mit einbezogen. Diese Gerüchte beziehen sich auf ein komplett neues iPhone, das erst im Jahr 2014 zu erwarten ist. Für den Herbst 2013 ist stattdessen ein verbessertes iPhone 5S realistisch.
Solche Designstudien können völlig daneben liegen oder die Realität auch sehr genau treffen. 2012 hatte der niederländische Gestalter Martin Hajek bereits im Frühsommer eine Studie des iPhone 5 gezeichnet, die das spätere Original fast zu 100 Prozent getroffen hatte.
Aktuell tauchen immer weitere vage Hinweise auf ein spekuliertes Billig-iPhone auf. Apple hatte dies bislang immer dementiert und darauf verwiesen, dass mit dem iPhone 4 und iPhone 4S bereits bezahlbare Einstiegsmodelle im Angebot seien. Dennoch verstummen die Stimmen nicht, die daran glauben, dass Apple ein neues Modell in Planung habe, das sich auch an neue Märkte wie China oder Indien richten solle. Jetzt sind Fotos aufgetaucht, die einen Blick auf das Discount-iPhone zeigen sollen - mitsamt Lightning-Anschluss. Gefunden wurden diese auf Weibo, einer Art chinesischem Twitter. Die Glaubwürdigkeit ist deshalb minimal.

28.Mai - Doppel-Retina-Display:

Die chinesische Seite Weiphone behauptet, aus "zuverlässiger Quelle" erfahren zu haben, dass das iPhone 5S ein deutlich besseres Display haben soll. Die Auflösung soll die jetzige um das Zweifache übertreffen, das "Retina 2"-Display soll rund 1,5 Millionen Pixel haben.
Während solche Zahlen für Marketing-Zwecke super klingen, machen sie mit ein wenig Nachberechnungen wenig Sinn. Das neue Display hätte bei einer Auflösung von 1,5 Megapixeln und der gleichen Diagonale von 4 Zoll und 16:9-Verhältnis 1608 Pixel in der Horizontale und 905 Pixel in der Vertikale. Die Pixeldichte wäre dann von 326 ppi beim aktuellen iPhone auf potentielle 461 ppi gestiegen.
Aktuelle Smartphones haben bereits eine Pixeldichte von bis zu 468ppi: Das HTC One mit seinem Bildschirm mit 4,7 Zoll. Große Smartphones mit 5 Zoll haben inzwischen häufig 1920 mal 1080 Pixel Auflösung.
Solche Steigerung der Pixeldichte bringt potenziell mehr Nachteile als nachvollziehbaren Nutzen für die Kunden: Apple hat die neuen Displays ab dem iPhone 4 "Retina" genannt, weil die Pixeldichte bereits so hoch sein soll, dass das menschliche Auge die einzelnen Punkte auf dem Bildschirm nicht mehr unterscheiden kann. Sprich, würde sich die Pixeldichte auf 461 ppi erhöhen, wird ein Duchschnitt-Nutzer mit normaler Sehstärke kaum etwas davon merken können.
Dafür verlangt die höhere Auflösung deutlich mehr Akku- und Grafik-Leistung. Mit dazu kommt noch die Tatsache, dass Apple mit rund 1608 mal 904,5 Pixeln eine komplett neue Auflösung für das System und alle Apps bräuchte. Die Entwickler hätten somit alleine bei iPhone-Apps drei unterschiedliche Formate für Grafiken: 1136 mal 640 Pixel beim iPhone 5 und dem neuen iPod Touch (2012), 960 mal 640 Pixel beim iPhone 4 sowie iPhone 4S und die neue Auflösung des "Retina 2".
Überblick: Apple bereitet sich offenbar langsam auf den Start der nächsten iPhone-Generation vor. Foxconn, Apples wichtigster Hersteller, stellt seit Wochen Zehntausende neuer Mitarbeiter ein. Gegenüber dem Wall Street Journal will das Unternehmen einen Zusammenhang mit einem neuen iPhone nicht bestätigen, aus dem Umfeld habe die Zeitung jedoch eine Bestätigung für diese Vermutung erhalten. Schon zuvor hatte die Zeitung berichtet, dass die iPhone-Produktion noch im Frühjahr anlaufen solle und demnach eine Produktvorstellung im Sommer möglich wäre. Apple selbst hat diesem Gerücht bereits eine Absage erteilt. Tim Cook sagt Ende April öffentlich, dass es im Herbst wieder neue Produkte geben werde. Auf Nachfrage, ob davor nichts Neues passieren wird, wiederholt Cook: "Für den Herbst und das ganze Jahr 2014 haben wir viele aufregende neue Produkte und Services."
Aktuell tauchen immer wieder mehr oder weniger glaubwürdige Bilder von möglichen einzelnen Bauteilen des nächsten iPhone auf, ohne jedoch tatsächlich aussagekräftig zu sein und konkrete Rückschlüsse zu erlauben. Kein Wunder, wenn Apple seiner Tradition folgt, werden die wesentlichen Eckdaten des kommenden Modells – Gehäuse, Bildschirm und Co. unverändert bleiben. Zwar werden Neuheiten wie eine verbesserte Kamera, ein Fingerabdrucksensor oder mehr Rechenleistung gemunkelt, dies sind jedoch entweder ewige Klassiker bei iPhone-Updates oder – im Falle des Sensors – schlicht durch eine Apple-Firmenübernahme inspiriert:
Apple hat Authentec übernommen, ein Unternehmen, das sich auf Identitätsschutz spezialisiert hat. Dazu gehört auch ein Abdrucksensor, zudem hält Apple ein Patent auf ein Technik, beispielsweise einen solchen Sensor zu integrieren.
 
Apple könnte jedoch ebenso am Wissen von Authentec interessiert sein und beispielsweise daran arbeiten, private von beruflichen Daten zu trennen wie das neue Blackberry-OS oder mehrere Benutzerkonten auf einem iOS-Gerät zu integrieren. Es ist spekulativ, der Fingerabdrucksensor nur eine der möglichen Szenarien. Aus den Kreisen asiatischer Zulieferer heißt es, dass eben dieser Abdrucksensor die Produktion des iPhone 5S verzögere.
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