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iPhone 6S: Akku muss schrumpfen

25.09.2015 | 11:29 Uhr |

Während die ersten Käufer ihr iPhone 6S (Plus) einrichten, zerlegen die Reparaturspezialisten von iFixit die neuen Geräte.

Das iPhone 6S gleich auf dem ersten Blick wie ein Ei dem anderen dem Vorgänger iPhone 6 - wenn es sich nicht gerade um das Modell in roségold handelt. Es gibt aber Unterschiede im Detail, das iPhone 6S (Plus) ist nicht nur geringfügig schwerer geworden, sondern auch ein klein wenig dicker und breiter, jeweils nur 0,1 bis 0,2 Millimeter. Das hat aber Folgen für Slim-Fit-Schutzhüllen, die sich exakt an das Gerät anpassen und nun zu klein werden könnten, wenn sie für das iPhone 6 gestaltet sind.

Zwei Gründe gibt es vorwiegend für die leicht geänderten Ausmaße: Das Gehäuse ist etwas stabiler geworden und soll sich nicht mehr so leicht verbiegen lassen ("Bentgate"), darüber hinaus muss die Taptic Engine im Inneren des iPhone 6S (Plus) Platz finden. Laut iFixit geht das auch auf Kosten der Batteri e, die nun etwas kleiner in ihren Ausmaßen geworden ist. Damit verringert sich auch die von der Batterie bereitgestellte Ladung von 1810 auf 1715 mAh im iPhone 6 und von 2915 mAh auf 2750 mAh statt im  im Fall der größeren Modelle.

Laut Apple ändert sich jedoch nichts an der Leistungsfähigkeit des Akku, er soll genau so lange halten wie der im iPhone 6 (Plus). Der neue Prozessor soll die Energie effizienter nutzen, um den Verlust an gespeicherter Ladung wett zu machen. Apple hat eine Geschichte beim Ausbalancieren von Leistung und Energieverbrauch, das erste iPhone war noch ohne 3G-Funk gekommen, Apple fürchtete, ein solcher würde den Akku schneller entladen. Mit der zweiten Generation hatte aber auch UMTS Einzug gehalten, je leistungsfähiger die Akkus wurden, umso mehr Funktionen und CHips fügte Apple hinzu. Die größeren Bildschirme neuerer iPhone-Generationen verbrauchen zwar mehr Energie, die Akkus sind aber im gleichen Maß mitgewachsen.

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