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iPhone 6S: Materialkosten von 234 Dollar

18.09.2015 | 10:07 Uhr |

Branchenanalysten haben eine Übersicht der mutmaßlichen Materialkosten bei der Herstellung von Apples iPhone 6S aufgestellt.

Nach der Ankündigung des iPhone 6S hat die Bank of America ein Bill of Materials für das neue Apple-Smartphone in Auftrag gegeben. Diese Auflistung, die bereits von Analysten für die Vorgänger-Modelle angefertigt wurde, stellt die mutmaßlichen Kosten für die einzelnen Hardware-Bestandteile gegenüber. Die Analysten berufen sich dabei auf Zulieferer-Preislisten. Die eigentlichen Produktionskosten für den Zusammenbau sowie mögliche Rabatte werden geschätzt.

Bei der inoffiziellen Materialkosten-Aufstellung haben die Analysten einen Preisanstieg in Höhe von rund 29 US-Dollar im Vergleich zum iPhone 6 festgestellt. Die mutmaßlichen Kosten für das iPhone 6S liegen den Angaben zufolge bei 234 US-Dollar. Der Mammut-Anteil von 127,20 US-Dollar entfällt dabei auf Halbleiter-Technik wie etwa das Display oder den Prozessor. 73,8 US-Dollar gehen an Komponenten, während die übrigen Teile wie etwa das Gehäuse mit 33 US-Dollar berechnet werden.

Zu den geschätzten 234 US-Dollar kommen noch Vertriebs- und Entwicklungskosten, Kosten für Werbung sowie die Mitarbeiter-Gehälter in den Fertigungsanlagen. Die Gewinnmarge von Apple an jedem verkauften iPhone 6S, das in der kleinsten Variante bei 750 US-Dollar liegt, dürfte jedoch noch sehr hoch ausfallen. Wie hoch genau, ist nicht bekannt.

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