2164966

iPhone 6S soll sich schlechter verkaufen als vermutet

22.12.2015 | 15:27 Uhr |

Der Sprung vom iPhone 5 und iPhone 5S zur nächsten Generation war gigantisch – und nicht nur auf Grund des größeren Displays. Das iPhone 6 und 6 Plus verkauften sich so gut, wie kein anderes iPhone zuvor. Nur das Nachfolgemodell soll laut Analysten nicht an die gewohnte Tradition anknüpfen und die Verkaufszahlen auf ein neues Level bringen können.

Mit Hilfe der Absatzzahlen haben Analysten in den vergangenen Monaten spekuliert, wie gut die Verkaufszahlen für das iPhone 6S und 6S Plus für 2016 ausfallen könnten. Demnach sollen die Verkaufszahlen zurückgehen, was auf einen gesättigten Smartphone-Markt zurückzuführen sei. Auch die wachsende Konkurrenz im Smartphone-Business ist für Apple erstmals deutlich zu spüren.  

Seit 2007 stiegen die Verkäufe des Smartphones von Apple stetig an, im Jahr 2016 sollen die Verkaufszahlen jedoch zurückgehen. Die Analysten gehen davon aus, dass im nächsten Jahr rund 218 Millionen Einheiten verkauft werden. Im Vergleich: 2015 waren es rund 231,2 Millionen iPhones. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, stünde laut androidmag Apple „eine schwere Zeit ins Haus“. Demnach soll vom Gesamtumsatz rund 60 Prozent allein vom Verkauf des iPhones stammen.

Infografik: iPhone-Absatz 2016 erstmals rückläufig? | Statista

Allerdings muss man hier anmerken, dass die Analystin von Morgan Stanley Katy Huberty sich auf die gestiegenen iPhone-Preise in Europa bezieht. Apple hat tatsächlich im September die Euro-Preise an die Wechselkurse angepasst . Seit mindestens 2013 baut jedoch Apple seine Aktivitäten in China verstärkt aus , so dass der lokale Wachstum die Absatzschwäche in Europa locker wett machen kann.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2164966