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iPhone 7 kostet rund 200 Euro in der Produktion

21.09.2016 | 16:01 Uhr |

IHS Markit schätzt, dass iPhone 7 etwas teurer als der Vorgänger – iPhone 6S – ist. Vor allem Batterie und Speicher machen den Unterschied.

Das US-Unternehmen für Marktanalyse IHS Markit hat wie zuvor iFixit das iPhone 7 auseinandergenommen, doch diesmal mit dem Ziel, die Komponenten des neuen Apple-Geräts auf ihren Wert einzuschätzen. Demnach kostet ein neues iPhone 7 (kein Plus-Modell) rund 200 Euro, genauer genommen 224,8 US-Dollar. Bei dem Startpreis von 759 Euro erscheint dieser Beitrag winzig, doch erstaunlicherweise ist das neue iPhone dennoch rund 37 US-Dollar teurer in der Produktion als der Vorgänger iPhone 6S. IHS Markit führt diese Preissteigerung auf den verbesserten, also größeren Akku und den vergrößerten Speicher im neuen Smartphone. Das iPhone 6S startete mit dem 16GB-Modell, das aktuelle Gerät ist ab 32 GB zu haben, das Top-Modell hat gar 256 GB Speicher.

CNN Money führt eine genauere Liste aller Bestandteile im iPhone 7 und deren Preise. Am meisten kostet die Hauptplatine - 74 US-Dollar. Das Display und die Kamera folgen in der Aufstellung mit 37 und 26 US-Dollar respektive.

  • Display: 37 Dollar

  • Akku: 4 Dollar

  • Kamera: 26 Dollar

  • Hauptplatine: 74 Dollar

  • Lautsprecher: 11,50 Dollar

  • Gehäuse: 22 Dollar

  • Weitere Teile: 117,50 Dollar

Allerdings fällt die Rechnung von CNN Money deutlich höher als diese von IHS Markit: Die Summe der oben genannten Teile beträgt gleich 292 US-Dollar, rund 68 US-Dollar mehr als bei IHS.

An dieser Stelle lässt man sich des Öfteren zu einer Rechnung herleiten, wie viele Gewinne Apple mit den iPhones einfährt, mit einem einfachen Delta von dem Verkaufspreis und Produktionskosten. Ganz klar, Apple fährt im Unterschied zu der Konkurrenz in der Branche deutlich höhere Margen ein. Um die Marge genauer auszurechnen, muss man jedoch in der Rechnung die Entwicklerkosten, Vermarktung, weltweite Logistik, etc. berücksichtigen. Solange diese jedoch nicht bekannt sind, bleibt die so ausgerechnete Marge eine Milchmädchenrechnung.

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