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Analyst: iPhone bald bei mehreren Providern

07.05.2009 | 10:30 Uhr |

In den USA ist Apple fest mit AT&T verbandelt, in Großbritannien mit O2, in Deutschland mit der Telekom, in manch anderen Ländern dürfen zwei Provider das iPhone an die Kunden bringen. Apple sollte diese starre Bindung lösen, um seine Zielgruppe zu vergßern, meint ein Experte.

Richard Gardner, Analyst bei der Citigroup, hält es für unvermeidlich, dass in den USA Apple innerhalb der nächsten beiden Jahre das iPhone auch für andere Provider öffnet. Der Hauptgrund dürfte ein größeres Marktpotential sein. Schon jetzt hätten 12 Prozent der Vertragskunden von AT&T das iPhone, Gardner schätzt das Potential auf maximal 25 Prozent. Mehr Kunden könne man nicht zum Wechsel des Telefonanbieters bringen. Die drei anderen großen US-Provider Sprit, Verizon und T-Mobile würden im Jahr 150 Millionen potentielle iPhone-Kunden unter Vertrag haben. Zwar sei AT&T weiterhin bereit, für die Exklusivität zu bezahlen, die Öffnung anderen Providern gegenüber könnte Apple jedoch mehr einbringen, meint der Analyst.

Gardner rechnet zudem nicht damit, dass Apple das iPhone bald für das Mobilfunknetz der vierten Generation LTE bauen werde. In China und Indien würden iPhones, die die Standards GSM und CDMA unterstützen, sich gut verkaufen können.

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