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iPhone-Besitzer klagt gegen automatischen Download von iOS 7

22.10.2013 | 06:32 Uhr |

iOS 7 wird automatisch auf kompatible Geräte heruntergeladen. Diese Funktion sorgt bei einigen Anwendern für Verägerung.

Der US-Amerikaner Mark Menacher geht gerichtlich gegen Apple vor, da ihn der im Hintergrund ausgeführte Download von iOS 7 auf sein Mobilgerät stört. Der iPhone-Hersteller lässt auf mit dem neuen Betriebssystem kompatiblen iOS-6-Geräten im Hintergrund das neue Betriebssystem herunterladen, um dieses später schneller installieren zu können. Vor der eigentlichen Installation ist jedoch die Zustimmung des Nutzers erforderlich, für den vorherigen Download hingegen nicht.

Die Installationsdaten für iOS 7 belegen je nach Gerät bis zu einem Gigabyte Speicher, der sich auch nicht freigeben lässt, wenn kein Interesse am neuen Betriebssystem besteht. Via Twitter wurde dieses Vorgehen von Apple bereits von mehreren Nutzern kritisiert, nun könnte auf Apple auch ein Rechtsstreit zukommen.

Kläger Menacher wirft dem Unternehmen vor, sich nicht vorbehaltlos für seine Kunden einzusetzen. Im Gegensatz zum verstorbenen Firmenchef Steve Jobs sei Tim Cook nur an einer Profitsteigerung interessiert.

Menacher hat bislang lediglich eine Klage mit geringem Streitwert eingereicht. Der Amerikaner denkt jedoch über eine Sammelklage nach, wenn sich genügend Unterstützer für diese finden.

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