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35 Prozent nehmen Smartphone mit ins Bett

03.06.2011 | 10:34 Uhr |

Vor dem Aufstehen schnell zu Facebook, dann die E-Mails checken - und abends im Bett noch ein bisschen daddeln. Smartphones verändern unsere Internetnutzung gewaltig, fand Handyhersteller Ericsson heraus.

Noch in weiche Daunen gehüllt, greifen 35 Prozent der amerikanischen Smartphone-Besitzer zu ihrem Alleskönner.
Vergrößern Noch in weiche Daunen gehüllt, greifen 35 Prozent der amerikanischen Smartphone-Besitzer zu ihrem Alleskönner.
© Ericsson ConsumerLab

Es war einmal, da gingen wir nur ins Internet, wenn ein Computer bereit stand. Morgens im Büro, nach der Mittagspause und abends daheim. Aber dann kamen die Smartphones. Dank ihnen sind ihre Besitzer ständig online "und finden es zunehmend schwer, nicht mit der Cloud verbunden zu sein", schreiben die Marktforscher des Handy-Herstellers Ericsson in ihrer jüngsten Nutzer-Studie "From Apps to Everyday Situations".

Der beste Beweis: Schon vor dem Aufstehen nutzen 35 Prozent der Besitzer eines iPhones oder Android-Handys in den USA ihr Gerät. Am häufigsten schauen sie bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken vorbei (18 Prozent) oder checken ihre Mails (11 Prozent). Weitere 11 Prozent hören Musik. Vor und auf dem Weg zur Arbeit ist das Smartphone dann bei 51 Prozent der User im Einsatz.

Selbst beim Abendessen nur mit Smartphone

"Viele Menschen nutzen heute ihr Telefon als Wecker. Wenn sie also aufwachen, ist es das erste, wonach sie greifen", erklärt der Handy-Hersteller diese Entwicklung. Jedes Jahr befragen die Ericsson-Marktforscher rund 80.000 Menschen in über 40 Ländern. Wie viele an der aktuellen Erhebungen in den USA teilgenommen haben, ist der Studie allerdings nicht zu entnehmen.

Im ganzen Alltag nehmen Besitzer ihr Smartphone ständig zur Hand - und das gar nicht mal zum Telefonieren. Am wenigsten nutzen es die Amerikaner nur beim Abendessen - aber selbst hier gaben 26 Prozent der befragten ihre "non-voice usage" an. Auf dem Weg zur Arbeit stehen vor allem Google Maps und ähnliche Dienste (29 Prozent) genau wie der eingebaute Musik-Player (28 Prozent) am höchsten im Kurs. Spiele kommen zur Mittagszeit häufig zum Einsatz.

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