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Aus dem Dark Web: Die geheime Szene der iPhone-Cracker

02.05.2016 | 09:45 Uhr |

Das FBI bezahlte eine nicht näher genannte Summe im sechs- bis siebenstelligen Bereich an die halblegalen Hacker.

Cracker-Szene : Der Fall des iPhone 5C des Attentäters von San Bernardino hat ein klein wenig Licht auf eine im Dunkeln agierende Szene geworfen. Firmen die sich auf das Cracken von Mobilgeräten über Zero-Day-Exploits spezialisiert haben, inserieren in der Regel nicht, bieten ihre Dienste aber über das Dark Web an. Nicht nur das FBI hat das Begehr, gesperrte Telefone zu knacken, es bestehen für die Kunden der Cracker auch ganz andere Gründe. So hat nun laut eines Berichts von ABC Apple zugestimmt, das iPhone eines vor einem guten Jahr auf dem Meer verschwundenen Teenager zu analysieren. Dieses war nach einer monatelangen Irrfahrt im verlassenen Boot des Jugendlichen nahe Bermuda gefunden worden und könnte womöglich Informationen darüber enthalten, was geschehen war.

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