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iPhone-Garantie: Apple zahlt Entschädigung

12.04.2013 | 13:40 Uhr |

Apple hat offenbar einer außergerichtlichen Einigung zugestimmt. In der US-Sammelklage ging es um Reparaturen von iPhones, die Apple wegen angeblicher Wasserschäden abgelehnt hatte.

Laut dem Magazin Wired hat Apple einer außergerichtlichen Einigung bei einer Massenklage zugestimmt. Laut der Gerichtsunterlagen zahlt Apple demnach 53 Millionen Dollar an die Kläger, weigert sich aber ausdrücklich, jegliches Fehlverhalten anzuerkennen. Die betroffenen Kläger erhalten je nach Gerät zwischen 105 und 300 Dollar Schadenersatz. In dem Fall ging es um Apples Politik, iPhone-Reparaturen von iPhones innerhalb der Garantiezeit abzulehnen, wenn der Flüssigkeitsindikator ausgelöst wurde. Apple verweigert in diesem Fall die Garantieleistungen. In den Verhandlungen hat 3M, der Hersteller der Indikatoren, ausgesagt, dass diese auch bei Feuchtigkeit ohne Kontakt zu Flüssigkeiten auslösen könnten.

Die Fälle, die in der Sammelklage verhandelt wurden, stammen alle aus der Zeit vor Ende 2009 (iPhone) und Juni 2010 (iPod), behandeln das iPhone 3G und 3GS sowie den iPod Touch. Laut der Gerichtsakten hat Apple seine Garantiebedingungen zu dieser Zeit geändert, sodass ein der Feuchtigkeitsindikator alleine nicht länger dazu führen muss, dass die Garantie unwirksam wird.

Das Gericht muss dieser Einigung noch zustimmen. Die Einigung verfügt auch, dass Apple die Öffentlichkeit über Anzeigen in Medien informieren soll, darunter auch über unsere Kollegen der Macworld.

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