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"iPhone": Gemeinsame Stellungnahme von Cisco und Apple

01.02.2007 | 15:29 Uhr |

Das ist die bislang kürzeste Pressemitteilung dieses Jahres. In der Auseinandersetzung zu den Namensrechten an der Marke "iPhone" veröffentlicht Cisco eine "gemeinsame Stellungnahme" mit Apple.

Diese besteht aus genau einem Satz, den wir hier ungekürzt in der deutschen Übersetzung wiedergeben möchten:

"Apple und Cicso haben vereinbart, dass der Zeitraum für Apple verlängert wird, auf die Klage [Anm.: von Cisco] zu reagieren, um Gespräche zwischen den Firmen zu ermöglichen mit dem Ziel, eine Vereinbarung zu Markenrechten und Interoperabilität zu erreichen." Obwohl Apple-Sprecherin Natalie Kerris als Ansprechpartnerin genannt wird, hat Apple selbst die Meldung von gestern bislang nicht veröffentlicht. Die Original-Meldung findet sich allein auf der Cisco-Presseseite. Wie berichtet , hat Cisco nach eigenen Angaben mehrfach in der "heißen Phase" vor der Macworld Expo in San Francisco das Gespräch mit Apple gesucht, auf der Steve Jobs das iPhone vorstellte. Apple selbst war seit 2001 mehrmals bei Cisco vorstellig geworden, um Rechte an der Marke "iPhone" zu erhalten. Cisco ist nach eigenen Angaben verhandlungsbereit, wünscht sich von Apple aber einen "offenen Zugang". Wohin oder worauf genau, das sagt Cisco nicht. Möglicherweise liegen die Namensrechte jedoch gar nicht mehr bei Cisco, zumindest nicht weltweit. Für den Bereich der Europäischen Union hat nach Presseberichten die deutsche Sozietät CMS Hasche Sigle einen Antrag auf Rechteaberkennung gestellt, wollte dies gegenüber macnews.de jedoch nicht weiter kommentieren . Mittlerweile erhebt auch VoIP-Anbieter Comwave aus Kanada Rechte an der Marke iPhone, in Deutschland benutzen die Internet-Anbieter Freenet und Strato den Namen ebenfalls.

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