Channel Header Logo
Von Christiane Stagge - 09.11.2012, 12:39

9. November 2007

Rückblick: 5 Jahre iPhone in Deutschland

Heute vor fünf Jahren kam das iPhone erstmals in die deutschen Lande und revolutionierte die Smartphonebranche. Wir blicken zurück auf die Highlights aus fünf Jahren iPhone
Handy, iPod, Internet in einem Gerät – als Steve Jobs am 9. Januar 2007 auf der Macworld in San Francisco das iPhone vorstellte, ahnte wohl noch niemand außer der Apple-Chef selbst, dass er damit die Smartphone-Welt revolutionieren würde. Das iPhone hatte nur eine einzige Taste und sollte nur durch ein 3,5-Zoll großen Touchscreen zu bedienen sein.
Vor fünf Jahren ähnelten Smartphones wie Blackberry, Palm und Co. kleinen Taschencomputern, die umständlich über Mini-Tasten zu bedienen waren und je nach Gerät eine unterschiedliche Bedienstruktur hatten. Das iPhone krempelte dieses Konzept um: Die Bedienung erfolgt ausschließlich über den Touchscreen. Einen Eingabestift lehnte Jobs ab – zu umständlich sei die Bedienung und außerdem sei das Risiko viel zu hoch, dass man ihn unterwegs verliere. Spezielle Sensoren am iPhone sollten erkennen, wenn das Gerät an das Ohr gehalten wird und sperrten den Screen gegen unerwünschte Berührungen. Drehte man das Gerät um 90 Grad in der Hand, erschienen auch sämtliche Bilder im Display im Querformat. Programme wurden durch einfache Wischbewegungen gestartet – wie durch Zauberei, um es mit den Worten von Steve Jobs auszudrücken. Und er sollte Recht behalten – von Blackberry oder Palm spricht im Consumer-Umfeld heute keiner mehr. Im Business-Segment gehört das iPhone längst zum Standard.
 
Auf dem ersten iPhone waren bereits einige Programme, sogenannte Apps, vorinstalliert, wie zum Beispiel E-Mail, eine Karten-App von Google, ein mobiler Safari-Browser und ein iPod-Musikplayer. Am 29. Juni 2007 kam das iPhone in den USA in den Apple Stores und beim Mobilfunkprovider AT&T in den Handel.  Am 9. November 2007 wurde das iPhone schließlich auch über die Deutsche Telekom verkauft. Das Smartphone kostete 399 Euro mit einem Telekom-Zweijahresvertrag. Vodafone setzte gerichtlich durch, dass der Bonner Konzern nach 24 Monaten die SIM-lock entfernen musste. Die SIM-Sperre ließ sich bis dahin nur nach einem vorausgeganem Jailbreak umgehen. Der interne Speicher betrug gerade einmal 4 GB, ein UMTS-Modul fehlte, sodass über das mobile Internet lediglich Edge-Geschwindigkeiten möglich waren.
 
Auch an Apps war damals noch nicht zu denken. Das änderte sich erst, als Apple am 7. März 2008 das neue mobile Betriebssystem, das damals iPhone-OS 2.0 hieß, herausbrachte. Mit dem Update konnten iPhone-Besitzer nun neue Apps aus dem App Store kaufen. Ein SDK von Apple machte es möglich, dass Entwickler eigene Apps programmieren konnten.

 

Hier sind die weiteren Highlights der nachfolgenden iPhone-Generationen:

 

11. Juli 2008 – iPhone 3G: Mit dem iPhone 3G wurde das iPhone UMTS-fähig. Die Rückseite des Smartphones bestand nun aus Kunststoff.  Integriert waren außerdem ein GPS-Modul und der Online-Dienst MobileMe, der 2012 durch iCloud abgelöst wurde. Erstmals gab es das neue iPhone auch bei Gravis, Saturn oder Mediamarkt zu kaufen. Der Ansturm war so enorm, dass der Apple-Server kurzzeitig down war und viele Nutzer das Gerät zunächst gar nicht aktivieren konnten. 
19. Juni 2009 – iPhone 3GS: Das „S“ stand für „Speed“. Das neue iPhone bekam einen leistungsfähigeren Prozessor, eine 3-Megapixel-Kamera und war sowohl mit 16 GB als auch 32 GB-Speicher zu haben. Mit dabei war nun auch ein digitaler Kompass. Mit der 3. Version des mobilen Betriebssystems konnte das iPhone als externes Modem für den PC umfunktioniert werden.
24. Juni 2010 – iPhone 4: Das iPhone der vierten Generation kam mit einem neuen Design auf dem Markt: Front- und Rückseite waren aus Glas, das 3,5-Zoll-Touchscreen wurde durch ein Retina-Display ergänzt, das Bilder mit einer Auflösung von 960 x 640 Pixel statt 480 x 320 Pixel darstellte. Statt SIM-Karte sorgte nun eine Miro-SIM-Karte für Telefonverbindungen und mobiles Surfvergnügen. Eine Neuerung war besonders wesentlich: Das Betriebssystem hieß nun iOS und wird ähnlich wie OS X regelmäßig aktualisiert. Mit iOS kam auch der E-book-Reader "iBooks" auf das iPhone, der schon auf dem iPad im Januar 2010 Einzug gehalten hat. Das iPhone 4 war in der Lage, mehrere Programme gleichzeitig auszuführen, was seine Vorgänger noch nicht konnten. Durch die Frontkamera waren nun auch Videotelefonate – genannt Facetime – möglich.
14. Oktober 2011 – iPhone 4S: Schon bevor das iPhone 4S in die Läden kam, gab es eine Reihe von Neuerungen. Bereits im Oktober 2010 war das iPhone nun auch bei O2 und Vodafone und ohne SIM-lock erhältlich. Mit dem Update auf iOS 5 im Sommer 2011 brauchte man das Gerät nicht mehr an den Rechner anzuschließen, um es zu aktivieren beziehungsweise zu aktualisieren. Im Herbst kam schließlich das iPhone 4S in die Läden. Äußerlich unterschied es sich kaum von seinem Vorgänger, innerlich handelte es sich um ein komplett neues Smartphone: Durch die intelligente Sprachsteuerung „Siri“ war die Bedienung auch per Spracheingabe möglich. Der A5-Prozessor ermöglichte noch höhere Geschwindigkeiten. Mit der 8-Megapixel-Kamera waren auch HD-Videoaufnahmen in 1080p möglich.
21. September 2012 – iPhone 5: Mit dem iPhone 5 durchbrach Apple seine Produktlinie – zumindest, was das Äußere angeht. Das neue iPhone ist rund 8 Millimeter länger, dafür aber auch fast 30 Gramm leichter als das iPhone 4S. Das 4-Zoll-Widescreen-Touchdisplay stellt Bilder in einer Auflösung mit 1136 x 640 Pixeln dar. Das 16:9-Format hat nun auch auf dem iPhone Einzug gehalten. Im Inneren arbeitet ein A6-Prozessor, der doppelt so leistungsfähig als sein Vorgänger sein soll. Mit LTE sind nun Surfgeschwindigkeiten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde möglich.
Kommentare zu diesem Artikel (2 Beiträge)
Kommentar verfassen:
Kommentar verfassen

Login über einen Foren Account





Gastposting

Gastbeiträge müssen erst freigeschaltet werden, bevor Sie auf der Seite erscheinen.





Bestellen Sie "Macwelt iPhone-Welt" kostenlos
Immer informiert sein:

Mit den kostenlosen Newslettern der Macwelt bleiben Sie auf dem Laufenden!

- Anzeige -
Macwelt Specials
- Anzeige -
Angebote für Leser
Macwelt für iPad

Für iPad und iPhone: Macwelt Kiosk
Die Macwelt als Digitalausgabe für iPad und iPhone - schon am Freitag vor dem Erstverkaufstag des Heftes im App Store erhältlich.

Macwelt mobil

Macwelt Online-Videothek
Keine Abogebühren oder unnötige Vertragsbindungen. Filme und Games bequem von zu Hause aus leihen.

Handytarif-Check
Mit unserem neuen Smartphone Tarifrechner finden Sie schnell den passenden Handytarif.

3x Macwelt testen!
Ja, ich teste 3x die Macwelt mit CD für nur 12,90 € (19,- Sfr).
Macwelt 08/14
Anrede:
Vorname:
Nachname:
Straße/Nr:
PLZ/Ort:
Land:
E-Mail:
Bestätigen
Nur wenn ich innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der 3. Ausgabe nichts von mir hören lasse, möchte ich die PC-WELT mit DVD zum gleichen Preis weiterbeziehen (D: 55,80 €/Jahr, EU: 64,80 €/Jahr, CH: 103,70 Sfr/Jahr). Nach dem Testzeitraum ist der Bezug jederzeit kündbar.
Ich bin damit einverstanden, dass die IDG Tech Media GmbH und ihre Partner mich per E-Mail über interessante Vorteilsangebote informieren.
Jetzt anfordern
1629338
Content Management by InterRed