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iPhone-Prototyp: Die Polizei ermittelt

26.04.2010 | 10:30 Uhr |

Die Polizei ermittelt wegen des verlorenen iPhone-Prototypen, der es über Umwege in die Medien schaffte. Bei den Ermittlungen geht es womöglich um schweren Diebstahl oder Hehlerei.

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© Gizmodo

Laut einem Bericht des Magazins Cnet ermittelt die Polizei jetzt wegen des verlorenen iPhone-Prototypen . Die Polizei habe bereits mit Apple über den Fall gesprochen. Soweit bis jetzt bekannt ist, soll sich die Geschichte so abgespielt haben: Ein Apple-Angestellter vergisst das iPhone in einer Bar, der Finder verkauft es für 5.000 US-Dollar an das Blog Gizmodo, die Fotos davon veröffentlichen. Inzwischen soll Apple den Prototypen zurück erhalten haben.

Laut Cnet könnte eine Abteilung aus Santa Clara für Computerkriminalität die Ermittlungen leiten, die Polzei will dies jedoch nicht kommentieren. Es handele sich laut dem Bericht um Anfangsermittlungen, um eventuelle Beweise für ein mögliches Verbrechen zu suchen. Es sei unklar, ob der Blogverlag Gawker oder der Finder und Verkäufer des iPhone im Zentrum der Ermittlungen stehen. Gawker bestritt, dass die Polizei bereits mit Angestellten gesprochen habe.

Nach kalifornischem Recht könnte die Unterschlagung eines gefundenen Gegenstandes Diebstahl oder sogar schwerer Diebstahl sein, der Verkauf davon sogar Hehlerei. Zudem gibt es in Kalifornien strenge Gesetze in Sachen Geschäftsgeheimnisse. Apple betreibt großen Aufwand, um Informationen über zukünftige Produkte geheim zu halten.

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