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iPhone-Hacking im Brennpunkt

21.08.2007 | 14:52 Uhr |

Ein Artikel in der „Washington Post“ beschäftigt sich mit dem Thema iPhone-Hacking in den USA und in welche Richtung es sich entwickeln könnte.

Der Autor Mike Musgrove geht in seinem Artikel in der „Washington Post“ auf den Nintendo Emulator von Steven White ein und seinen Versuch, den klassischen Shooter Doom auf die Plattform zu bringen, sowie auf die Existenz von so genannten „Jailbreak“-Programmen.

Dem Autor zufolge könnte iPhone-Hacking sich ähnlich entwickeln wie bei Sonys tragbarer Playstation PSP, die schon lange eine populäre Plattform für hausgemachte Enthusiasten ist. Sony hat versucht, Hacker durch Software-Updates auszusperren, was diese bislang stets zu umgehen wussten.

In dem Artikel wird auch diskutiert, dass von Benutzern kreierte Tools zu Softwarepiraterie führen könnten – warum sollte man sie kaufen, wenn man sie überall kostenlos herunterladen kann?

Was das iPhone betrifft, ist Hacking jedoch nicht so trivial und daher nicht für jeden Benutzer durchführbar. Auch Piraterie ist zumindest derzeit kein Thema: Die Software ist für jeden verfügbar, der ein iPhone hat. Und die Programme laufen nur auf dieser Plattform.

Apple macht sich deshalb wohl eher Gedanken um die Sicherheit seiner Plattform und kann sich ansonsten darüber freuen, dass die iPhone-User so begeistert sind, dass sie fast alles tun, damit es cool funktioniert.

Info: Macworld

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