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iPhone: Komplimente und Beschwerden über Safari

10.07.2007 | 12:53 Uhr |

Safari auf das iPhone zu übertragen, ist ein Kunststück. Den Apple-Ingenieuren ist es im Großen und Ganzen gut gelungen.

Drop-Down-Menüs sind ein gutes Beispiel dafür. Präzise die richtige Option auszuwählen, wäre schwierig, da normale Menüeinträge zu nahe zusammen liegen. Daher hat man auf dem iPhone ein ganz anderes „Blättern“-Interface entwickelt (etwa wenn man ein Datum oder einen Zeitpunkt im Kalender oder Wecker auswählt). Damit blättert man locker im iPhone-mäßigen Stil durch die Optionen, statt durch ein eingeengtes Menü zu navigieren.

Allerdings ist nicht jede Implementation perfekt. Beispielsweise beim Eingeben von Text in ein Web-Formular ist es oft besser, ins Breitbildformat zu wechseln, weil das Onscreen-Keyboard dann größer ist und man mehr Platz zum Tippen hat. Oft passiert es zudem, dass die Vergrößerungslupe außerhalb des sichtbaren Bildschirms landet. Manchmal kann man sie durch Scrollen wieder auf das Display zurückholen. Meist ist es aber effektiver, zunächst auf den Hochkantmodus zu schalten und das iPhone gleich darauf wieder auf die Seite zu drehen. Wenn man allerdings viel Text editiert – etwa, wenn man einen Blog schreibt, kann das schnell irritierend werden. Alles in allem fehlt eine Textselektion doch sehr.

Info: Macworld

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