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Zum Mond und zurück – bis das iPhone beim Kunden ankommt

15.04.2016 | 09:44 Uhr |

Die Foxconn-Mitarbeiter bauen ein neues iPhone zusammen, ab dann wird es an die eigene Haustür geliefert. Doch was passiert davor?

And I would walk 500 miles: "Designed by Apple in California, Assembled in China" ist lapidar auf der Rückseite eines jeden iPhones eingraviert. Die Angelegenheit ist aber weit komplexer, wie Edward Humes in seinem Sachbuch über das Transportwesen "Door to door" darlegt.

Nicht nur die Rohstoffe für das iPhone haben weite Reisen hinter sich, sondern auch in der Fertigung fallen weit mehr Wege an, als man sich das gemeinhin vorstellen mag. Am iPhone 6S (Plus) würden etwa gut zwei Dutzend Unternehmen ihre Beiträge leisten. Wired führt anhand eines Buchauszuges das am Beispiel der Touch ID im iPhone genauer aus, bis das Bauteil fertig für den Einbau ist, muss es mehrere Schritte durchlaufen, die Komponente wird dabei in unterschiedlichen Fabriken immer mehr veredelt.

Nach der Endmontage ist die Reise des iPhones aber noch nicht zu Ende, große, zentrale Logistikzentren organisieren den Versand. Alles zusammengenommen, waren die Bauteile eines fabrikneuen iPhones etwa 500.000 Meilen (800.000 Kilometer) unterwegs, schätzt Humes – den Transport von Rohstoffen schließt er hier ein. Das ist etwas mehr als die Strecke zum Mond und wieder zurück.

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