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Apple soll OLED-Display fürs iPhone verworfen haben

27.05.2010 | 10:15 Uhr |

Apple soll überlegt haben, ein AMOLED-Display im iPhone zu verbauen. Dies wurde jedoch wieder gestrichen. Zudem arbeite Apple momentan an zwei iPhone-Modellen gleichzeitig. Es gebe einen Plan B, fass das geplante neue Modell nicht fertig wird.

iPhone 3G S Aufmacher
Vergrößern iPhone 3G S Aufmacher

Ming-Chi Kuo, Analyst der taiwanesischen Branchenzeitung Digitimes verriet in einem Interview einige angebliche Details zum iPhone. Apple entwickelt angeblich gleich zwei iPhones parallel.

Apple habe bereits in der Zeit, in der das iPhone 3GS entwickelt wurde, mit Samsung über ein OLED-Display für das nächste iPhone verhandelt. Da es aber Lieferschwierigkeiten gab und der fragliche Displaytyp nicht ideal für Bildschirmtexte geeignet sei, habe man die Pläne verworfen.

OLED-Bildschirme brauchen keine Hintergrundbeleuchtung, da die Bildschirmkristalle selbst leuchten. OLED-Displays sind jedoch schwierig herzustellen und deshalb teuer. Zudem ist die maximale Helligkeit nicht so hoch wie bei hellen LCD-Bildschirmen.

Apple entwickelt zwei iPhone-Versionen parallel

Zudem sagt Ming-Chi Kuo in dem Interview, dass Apple an zwei iPhone-Upgrades gleichzeitig arbeite. Bereits Ende 2008 soll Apple mit der Entwicklung der vierten Generation des iPhone begonnen haben. Dieses trägt den Codenamen "N90" und ist womöglich das, was als Prototyp "iPhone HD" bekannt wurde. Zusätzlich soll Apple an einer kleineren Aktualisierung arbeiten, die weniger Neuerungen enthält und intern "N91" genannt werde.

Diese zweite Version soll als Notlösung herhalten, falls es Schwierigkeiten beim größeren Update gebe. Sollte dies stimmen, gibt es zwei Optionen, die Apple am 7. Juni zur WWDC aus dem Hut ziehen könnte. Zudem erwähnte Kuo, dass Apple den Prozessor " Apple A4 " in dem neuen iPhone verwenden werde.

Info: Digitimes

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